So zeigen Sie Ihrem Hund, dass Sie ihn lieben

Mit Ihrer Körpersprache können Sie zu Ihrem Hund „Ich liebe dich“ sagen. Wie das am besten klappt, erfahren Sie hier.

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Mit einfachen Gesten sagen Sie „Ich liebe dich“.© shutterstock.com/MT-R

Auf ganz unterschiedliche Art und Weise zeigen uns Hunde ihre Liebe. Doch auch Sie können mit der richtigen Körpersprache Ihrem Hund ganz einfach Ihre Zuneigung zeigen. Diese kleinen Gesten versteht Ihr Hund als „Ich liebe dich“.

Augenbrauen hochziehen

Sieht ein Hund seinen Besitzer oder etwas, das er sehr gernhat, zieht er seine Augenbrauen hoch. Das belegt eine Studie aus Japan.

Diese Geste können auch Sie nutzen, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn lieben. Ziehen Sie die Augenbrauen hoch und verwenden Sie eine starke Mimik, wenn Sie Ihren Hund sehen oder mit ihm sprechen. Er wird es als „Ich liebe dich“ verstehen.

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Hunde kommunizieren auch mit Mimik. © stock.adobe.com/somchairakin

Blickkontakt ist wichtig

Hunde halten gerne intensiven Blickkontakt zu Menschen, die sie gernhaben. Sie können Ihrem Hund also „Ich liebe dich“ sagen, indem Sie ihm ruhig und entspannt in die Augen schauen. Übrigens: Durch diese Geste wird bei Mensch und Hund Oxytocin, das sogenannte „Kuschelhormon“, freigesetzt. Oxytocin stärkt die Bindung.

Doch Vorsicht: Erzwingen Sie den Blickkontakt zu einem Hund, kann er gereizt reagieren. Beide sollten den Blickkontakt von sich aus wollen und entspannt und locker sein. Andernfalls schaden Sie der Mensch-Hund-Beziehung.

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Auch der Hund muss den Blickkontakt wollen. © stock.adobe.com/ksuksa

Gemeinsame Nachtruhe

Manche Hunde zeigen Ihre Zuneigung, indem sie nachts bei ihrem Besitzer schlafen möchten. Wollen Sie Ihren Hund ebenfalls bei sich haben, wenn Sie schlafen, wird er dieses Zeichen als „Ich liebe dich“ verstehen.

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Hund mit im Bett schläft, können Sie ihm auch ein Körbchen im selben Zimmer zur Verfügung stellen. So ist er auch in Ihrer Nähe.

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Mit im Bett schlafen zu dürfen, ist vielen Hunden wichtig.  © stock.adobe.com/JustLife

Anlehnen beruhigt

Hat Ihr Hund Vertrauen zu Ihnen, lehnt er sich sicherlich hin und wieder bei Ihnen an. Umgekehrt können Sie sich auch an ihn lehnen, um ihm Ihre Liebe zu zeigen. Natürlich lehnen Sie sich dabei aber nicht zu stark an Ihren Hund an.

Körperkontakt zu ihrer Bezugsperson bedeutet für Hunde Vertrautheit und Entspannung. Aber Vorsicht: Umarmungen sind tabu. Sie gehören zu den Dingen, die Hunde gar nicht mögen.

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Sich leicht anzulehnen bedeutet Zuneigung. © stock.adobe.com/Yakobchuk Olena

 

Echte Liebe zeigen

Zeigen Sie Ihrem Hund Ihre Liebe auf die Weise, die Sie am natürlichsten und angenehmsten empfinden. Fühlen Sie sich dabei unwohl, starke Mimik zu benutzen oder intensiven Augenkontakt zu halten, sollten Sie das auch nicht tun.

Ihr Hund ist sehr schlau und erkennt, wenn Sie etwas erzwingen wollen. Das kann der Mensch-Hund-Beziehung sogar schaden. Bleiben Sie also ehrlich und natürlich im Umgang mit Ihrem Hund. Sind Sie entspannt und glücklich in seiner Nähe, wird er auch das als Zeichen dafür sehen, dass Sie ihn lieben.

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