Die 10 goldenen Regeln fürs Hundefüttern: So sorgt man für eine ausgewogene Ernährung

Barf oder Veggie, Fertigfutter oder Selbstgekochtes? In Sachen Hunde-Ernährung scheiden sich oft die Geister. Dabei kommt es vor allem auf die Basics an. Wir haben zehn Regeln gesammelt, die Ihnen dabei helfen, den Hundenapf gesund und ausgewogen zu füllen.

Die 10 goldenen Regeln fürs Hundefüttern: So sorgt man für eine ausgewogene Ernährung
© canva

Die richtige Ernährung ist entscheidend für das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Hundes. Doch bei der Vielzahl an Fütterungsmethoden und Produkten kann es schwierig sein, den Überblick zu behalten. Mit diesen zehn einfachen Regeln stellen Sie sicher, dass Ihr Hund alles bekommt, was er für ein langes, gesundes Leben braucht.

Regel Nr. 1: Nährstoffversorgung beachten

Hunde müssen, wie wir Menschen, die benötigten Substanzen für Leben, Wachstum und Fortpflanzung mit der Nahrung aufnehmen. Dazu gehören Energie für den Körperbetrieb und Baustoffe für Wachstum und Produktion. Ein Beispiel sind Proteine, die aus Aminosäuren bestehen, von denen der Hund zehn essenzielle aufnehmen muss. Fehlt eine einzige dieser Aminosäuren, werden keine Proteine gebildet. Achten Sie bei Fertigfutter auf die Deklaration oder fragen Sie den Hersteller, ob das Futter alle Nährstoffe enthält. Auch bei selbst gemachten Rationen sollten Sie sich gut informieren.

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Regel Nr. 2: Individuellen Bedarf des Hundes berücksichtigen

Jeder Hund hat individuelle Bedürfnisse, die je nach Lebensabschnitt variieren. Ein Welpe hat andere Anforderungen als ein ausgewachsener Hund oder ein Senior, der möglicherweise spezielle Futterbedürfnisse hat. Auch Hunde mit Erkrankungen benötigen oft eine spezielle Diät. Achten Sie darauf, den Bedarf Ihres Hundes anzupassen.

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Regel Nr. 3: Übergewicht vermeiden

Übergewicht ist nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern auch ein Risikofaktor für viele Erkrankungen wie Diabetes oder Gelenkprobleme. Meist ist es das Ergebnis einer unausgeglichenen Energiebilanz, bei der der Hund mehr Energie aufnimmt, als er verbraucht. Achten Sie darauf, das Idealgewicht Ihres Hundes zu kennen.

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Regel Nr. 4: Informiert bleiben

Es gibt Lebensmittel, die für Hunde gefährlich sind, wie Schokolade oder Birkenzucker (Xylit). Besonders wenn Sie das Futter selbst zubereiten, sollten Sie wissen, welche Lebensmittel sicher für Ihren Hund sind und welche nicht. Übrigens: Spannende Informationen und wertvolle Tipps rund um Ihre Katze erhalten Sie auch in unserem Ein Herz für Tiere Magazin. Kennen Sie schon unser risikoloses Testabo? Gleich hier bestellen und 50 % sparen!

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Regel Nr. 5: Futter hundegerecht zubereiten

Da Hunde ein anderes Verdauungssystem haben, sollten Gemüse und Obst im Mixer zerkleinert und Kohlenhydrate wie Reis oder Kartoffeln weich gekocht werden, damit der Hund sie gut verwerten kann. Achten Sie bei Fertigfutter auf die richtige Temperatur und Lagerung, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

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Regel Nr. 6: Richtiger Umgang mit rohem Fleisch

Rohes Fleisch kann Krankheitserreger enthalten, da der Hundekörper nicht alle Bakterien im Futter abtöten kann. Wenn Sie rohes Fleisch füttern, sollten Sie auf die Qualität achten und Keimübertragungen in der Küche vermeiden.

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Regel Nr. 7: Nahrungsergänzungen sinnvoll einsetzen

Manche Nährstoffe können mit herkömmlichem Futter nicht ausreichend abgedeckt werden, daher enthalten Fertigfutter Ergänzungsmittel. Informieren Sie sich, ob und welche Nahrungsergänzungen Ihr Hund benötigt, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten. Dazu gibt es vielerlei Auswahlmöglichkeiten, und spezielle Snacks, die Ihren Hund zusätzlich mit Nährstoffen versorgen. Wir empfehlen:

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Regel Nr. 8: Feste Rituale einplanen

Feste Fütterungszeiten und Routinen helfen, den Appetit und die Verdauung des Hundes zu regulieren. Nach der Fütterung sollte der Hund etwa zwei bis drei Stunden Ruhe haben.

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Regel Nr. 9: Keiner Ideologie folgen

Es gibt keine „richtige“ Fütterungsform. Einige Hunde bevorzugen gekochtes Fleisch, andere mögen Barf. Achten Sie darauf, was Ihr Hund gerne isst und verträgt und wählen Sie eine Methode, die zu Ihrem Lebensstil passt.

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Regel Nr. 10: Vertrauen Sie Ihrem Hund

Wenn Ihr Hund bestimmtes Futter ablehnt, respektieren Sie das. Es könnte sein, dass er eine Zutat riecht, die wir nicht bemerken, oder er hat mit der Zubereitung ein Problem. Ihr Hund weiß am besten, was ihm bekommt.

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