Warum Hunde nicht nach 17 Uhr füttern? Wir klären auf
Warum darf man Hunde nicht nach 17 Uhr füttern? Wir verraten, was hinter dieser Regel wirklich steckt.
Warum darf man den Hund nicht nach 17 Uhr füttern? Das fragen sich Hundebesitzer immer wieder, weil sie diese Regel irgendwo gehört haben. Doch ist das wirklich wahr?
Tatsächlich ist es so, dass es ein routinierter Tagesrhythmus mit festen Uhrzeiten vielen Hunden guttut – aber nicht jeder Hund braucht das. Wichtiger als die Uhrzeit an sich ist die Zeitspanne zwischen Fressen, Gassigehen und Schlafengehen. Wir empfehlen:
- letzte Mahlzeit bis zum Gassigehen: 2 Stunden
- Gassigehen bis zum Schlafen: 1 Stunde
Die Regel, den Hund nicht nach 17 Uhr zu füttern, soll also nur sicherstellen, dass dem Hund zwischen der Mahlzeit und dem Schlafengehen genug Zeit bleibt. Denn es ist wichtig, dass der Hund nicht direkt vor dem Schlafen gefüttert wird. Den Hund abends nicht mehr zu spät zu füttern kann seine Verdauung schonen.
Inhaltsübersicht
- Komfortable Hundenäpfe für eine bessere Verdauung
- Deshalb den Hund nicht nach 17 Uhr füttern
- Hund nicht nach 17 Uhr füttern und Futter aufteilen
- Hund nicht nach 17 Uhr mehr füttern: Fazit
Komfortable Hundenäpfe für eine bessere Verdauung
Für eine gesunde Verdauung ist es nicht nur wichtig, den Hund nach 17 Uhr nicht mehr zu füttern. Auch der richtige Napf kann viel bewirken – denn ein bequemer Stand beim Fressen lässt den Hund entspannter fressen.
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Deshalb den Hund nicht nach 17 Uhr füttern
Den Hund sollte man nicht nach 17 Uhr füttern bzw. ihm nicht zu spät abends noch Futter geben. Wenn Sie sich an diese Regel halten, hat das viele Vorteile:
- Sie haben Ruhe in der Nacht
- Ihr Hund schläft besser
- Ihr Hund hat eine gesündere Verdauung
- Die Routine tut dem Hund gut
1. Sie haben Ruhe in der Nacht
Füttern Sie Ihren Hund kurz bevor er sich schlafen legt, wird er vermutlich ein paar Stunden später wieder raus müssen. Denn er wird sein Geschäft verrichten müssen – und Sie dürfen in der Nacht aufstehen.
Den meisten Hunden tut eine längere Pause zwischen der letzten Fütterung am Tag und dem Schlafengehen sehr gut, weswegen die Regel, den Hund nicht nach 17 Uhr zu füttern, ein sehr guter Richtwert ist.
2. Ihr Hund schläft besser
Wer sich mit einem vollen Bauch ins Bett legt, schläft schlechter. Das ist nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Ihrem Hund so. Füttern Sie Ihren Hund deshalb mit einem zeitlichen Abstand zum Schlafengehen.
Den Hund nicht nach 17 Uhr zu füttern, bietet sich hervorragend an, um ausreichend Zeit zwischen der letzten Fütterung und der Schlafenszeit zu haben. Damit der Hund gut schlafen kann, sollten Sie ihn spätestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen das letzte Mal füttern.
3. Ihr Hund hat eine gesündere Verdauung
Ein Hund hat den Großteil des Futters innerhalb der ersten zwei Stunden verdaut. In dieser Zeit sollte er sich nicht intensiv bewegen, denn das stört bei der Verdauung. Deswegen sollten Sie den Hund nach 17 Uhr nicht mehr füttern: Bei der letzten Gassirunde sollte er weder vollgestopft noch hungrig sein.
Wenn Sie Ihren Hund nicht nach 17 Uhr füttern und ist er beim Gassigehen nicht stark gesättigt, kann eine gefährliche Magendrehung verhindert werden.
4. Die Routine tut dem Hund gut
Für die meisten Hunde ist ein geregelter Tagesablauf von Vorteil. Die Tiere stellen sich auf den Alltag ein und wissen, was als nächstes passieren wird. Für manche Hunde bedeutet das weniger Stress – was wiederum eine entspanntere Verdauung zulässt.
Den Hund nicht nach 17 Uhr zu füttern, schafft Routine und kann sich auch aus diesem Grund positiv auf die Verdauung auswirken.
Hund nicht nach 17 Uhr füttern und Futter aufteilen
Nicht nur die Uhrzeit ist wichtig, wenn Sie eine gesunde Verdauung für Ihren Hund möchten. Sie sollten seine tägliche Ration auch auf mehrere Mahlzeiten aufteilen. Folgende Aufteilungen sind empfehlenswert:
| 2 x füttern | 3 x füttern | 4 x füttern |
Morgen | ✓ | ✓ | ✓ |
Mittag |
| ✓ | ✓ |
Abend | ✓ | ✓ | ✓ |
Vor dem Schlafen |
|
| ✓ |
Deswegen empfehlen wir einen Hund nicht nach 17 Uhr zu füttern und die Mahlzeiten aufzuteilen:
- Mehrere kleine Portionen können das Risiko für eine gefährliche Magendrehung mindern.
- Kleine Hunde haben einen schnellen Stoffwechsel und kommen schneller in den Unterzucker. Große Schwankungen des Blutzuckers im Blut können langfristig Probleme verursachen (Diabetes).
- Alte Hunde profitieren von kleineren Mahlzeiten, die leichter zu verdauen sind.
- Junge Hunde und Welpen sollten ohnehin drei- bis viermal pro Tag gefüttert werden. Ihr hoher Energiebedarf sorgt für einen schnellen Stoffwechsel.
- Frisst der Hund lange nichts, führt der niedrige Blutzuckerspiegel im Blut zu einer Konzentrations- und Leistungsschwäche.
Hund nach 17 Uhr nicht mehr füttern: Fazit
Warum man den Hund nach 17 Uhr nicht mehr füttern sollte, hat viele gute Gründe. Wichtig ist, dass Sie verstehen, dass die Uhrzeit an sich gar nicht so entscheidend ist. Viel wichtiger ist, dass zwischen Füttern, Gassigehen und Schlafen genug Zeit liegt.
Das sind die häufigsten Fragen, die sich Hundehalter zum Thema „Warum Hund nicht nach 17 Uhr füttern“ noch stellen:
Die meisten Hundebesitzer füttern ihren Hund abends, weil es gut in den Tagesrhythmus passt. Abends den Hund zu füttern ist völlig okay, aber passen Sie auf eines auf: Zwischen der letzten Mahlzeit und dem letzten Spaziergang sollten im besten Fall zwei Stunden liegen.
Zwischen der Gassirunde und dem Schlafengehen liegt im Idealfall eine Stunde.
Am besten füttern Sie Ihren Hund vor dem Gassigehen – aber nicht direkt davor. Ein Hund sollte während des Spaziergangs weder völlig satt noch hungrig sein.
Ein hungriger Hund neigt eher dazu, Dinge vom Boden aufzusammeln oder anzuknabbern. Das kann gefährlich sein. Ein Hund, der sich gerade den Magen vollgeschlagen hat, sollte ruhen und sich nicht viel bewegen. Für den Spaziergang ist später noch Zeit.
Mit der Regel, den Hund nicht nach 17 Uhr zu füttern, schaffen Sie eine gesunde Verdauung für Ihren Hund.
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