Essensreste für den Hund? So gefährlich kann es wirklich sein!

Viele Hundebesitzer geben dem Hund hin und wieder etwas vom eigenen Essen ab. Häufig wird aber davor gewarnt, dem Hund etwas vom eigenen Teller abzugeben. Doch warum eigentlich?

Essensreste für den Hund So gefährlich kann es wirklich sein!
© stock.adobe.com/Masarik

Jahrhundertelang wurden Hunde mit den Resten menschlicher Mahlzeiten ernährt. Fertigfutter gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten und gilt heute als die einzige „richtige“ Methode. Diese Sichtweise basiert jedoch nicht nur auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auch auf Marketingstrategien der Futtermittelindustrie. Eine durchdachte Fütterung mit Essensresten kann jedoch nachhaltig und auch gesund sowie artgerecht für den Hund sein.

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Essensreste sind sinnvoll

Die enge Beziehung zwischen Mensch und Hund besteht seit Jahrtausenden. Hunde waren stets auf die Nahrungsreste der Menschen angewiesen. Die Idee, dass Hunde nur speziell entwickeltes Fertigfutter brauchen, ist relativ neu.

Resteverwertung bietet viele Vorteile: Sie reduziert Lebensmittelverschwendung, da viele übrig gebliebene Speisen wertvolle Nährstoffe für Hunde enthalten. Frisch zubereitetes, unbehandeltes Essen kann zudem gesünder sein als industrielles Futter, das oft künstliche Zusätze und minderwertige Zutaten enthält. Die Behauptung, Hunde bräuchten ausschließlich Trocken- oder Dosenfutter, ist also nicht unumstößlich.

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Die größten Mythen

Immer wieder tauchen Listen mit „gefährlichen“ Lebensmitteln für Hunde auf. Doch viele dieser Warnungen basieren auf pauschalen Aussagen, die nicht wissenschaftlich überprüft sind.
Ein Beispiel ist die Avocado: Das Fruchtfleisch ist unbedenklich, da das giftige Persin hauptsächlich in Schale und Kern steckt. Hülsenfrüchte sind roh schwer verdaulich, aber gekocht wertvolle Eiweißquellen. Gekochte Kartoffeln und reife Tomaten sind ebenfalls unbedenklich, während grüne Kartoffeln und Schalen Solanin enthalten. Gewürze und Salz sind in normalen Mengen unproblematisch, und kleine Mengen Knoblauch können sogar gesundheitliche Vorteile haben.

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Essensreste als Futter?

Grundsätzlich ist es möglich, einen Hund ausschließlich mit Essensresten zu ernähren, wenn auf eine ausgewogene Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen geachtet wird.

Fleisch oder Fisch bieten wichtige Proteinquellen, ergänzt durch Gemüse wie Karotten, Kürbis oder Brokkoli. Kohlenhydrate aus Reis, Kartoffeln oder Nudeln liefern Energie, und hochwertige Fette aus Fleisch oder Ölen wie Lachsöl unterstützen Haut, Fell und Zellfunktionen. Eine Kalziumquelle wie Eierschalenpulver ist wichtig, wenn keine Knochen gefüttert werden. Mit einer bewussten Planung ist eine gesunde Ernährung aus Essensresten möglich. 

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Ausnahmen

Bei der Fütterung von Essensresten sollte immer der individuelle Hund berücksichtigt werden. Hunde mit Erkrankungen wie Nieren- oder Leberproblemen, Diabetes oder starken Allergien benötigen oft eine spezielle Diät. Rücksprache mit einem Tierarzt oder Ernährungsberater ist hier ratsam.
Stark gewürzte, fettige oder industriell verarbeitete Speisen können Verdauungsprobleme, Übergewicht und langfristige Schäden verursachen. Besondere Vorsicht ist bei Welpen, die einen hohen Nährstoffbedarf haben, und alten Hunden, die oft eine leichtere, gut verdauliche Kost benötigen, geboten.

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Geeignete Essensreste

Wer seinen Hund mit Essensresten füttern möchte, sollte eine gesunde Mischung bieten. Gekochtes Gemüse wie Karotten, Kürbis und Brokkoli sowie Beilagen wie Reis, Kartoffeln oder Nudeln sind ideal. Fleisch oder Fisch (nicht stark gewürzt) liefern wertvolles Eiweiß, und kleine Mengen Milchprodukte wie Joghurt oder Hüttenkäse sind gute Ergänzungen. Vermeiden sollte man stark gewürzte, frittierte Speisen oder Lebensmittel mit künstlichen Zusatzstoffen sowie große Mengen Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel.

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Fazit

Weg von Mythen, hin zur bewussten Resteverwertung. Die Fütterung mit Essensresten ist nicht schädlich – im Gegenteil, sie entspricht der ursprünglichen Ernährungsweise des Haushundes. Viele als „giftig“ geltende Lebensmittel sind in der richtigen Form und Menge unbedenklich. Statt sich von Werbemärchen der Futtermittelindustrie verunsichern zu lassen, sollten Sie sachlich entscheiden.
Eine vollwertige Fütterung mit Essensresten erfordert Planung, bietet aber gesundheitliche Vorteile und ist eine nachhaltige, artgerechte Alternative zum Fertigfutter. Probieren Sie aus, welche Lebensmittel Ihr Hund mag, und beginnen Sie mit kleinen Mengen. Beobachten Sie seine Reaktionen und tasten Sie sich langsam heran.

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