Erkältung bei Katzen: Ansteckung, Symptome, Hausmittel

Auch Katzen können sich erkälten. Lesen Sie hier, wann sich Katzen erkälten, welche Symptome sie zeigen und ob Sie Ihre Katze anstecken können, wenn Sie selbst erkältet sind. 

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Auch Katzen können sich erkälten. © Stock.adobe.com/ingusk

Obwohl Katzen kälteren Temperaturen gegenüber eher robust sind, können sie sich erkälten. Wenn Ihre Katze krank wird, ist es wichtig, die Symptome zu erkennen und richtig zu handeln. Dieser Artikel enthält alle notwendigen Informationen über Erkältungen bei Katzen: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. So können Sie Ihrer Katze helfen, schnell wieder gesund zu werden.

Inhaltsübersicht:

Können sich Katzen erkälten?

Bei kaltem und nassem Wetter kann auch eine Katze sich erkälten, wenn sie friert. Dies geschieht besonders leicht, wenn die Katze ein geschwächtes Immunsystem hat. Ein geschwächtes Immunsystem kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden:

  • Alter
  • Ernährungsmangel
  • chronische Grunderkrankungen
  • Stress 

Der Körper ist in diesem Fall nicht in der Lage, gegen die Erkältung anzukämpfen. 

Auch eine Ansteckung durch eine andere Katze ist bei engerem Kontakt möglich. Katzen, die viel Zeit draußen verbringen und/oder engen Kontakt zu anderen Katzen haben, sind besonders gefährdet, sich mit einer Erkältung anzustecken. 

Achten Sie darauf, dass Ihr Freigänger auch draußen immer einen trockenen und windgeschützten Platz hat, zum Beispiel in einer Katzenhütte wie dem Katzenhaus von Kerbl*. Dieses bietet immer einen trockenen und windgeschützten Unterschlupf.

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Ich bin erkältet – kann ich meine Katze anstecken?

Menschen, die an einer Erkältung oder Grippe leiden, können trotzdem mit ihrer Katze kuscheln und deren wohltuendes Schnurren genießen. Denn eine Ansteckung der Katze mit menschlichen Erkältungsviren oder Grippeerregern ist bei einfachem Schnupfen oder Husten so gut wie unmöglich. 

Ausnahme: Bei einer bestätigten Infektion mit Streptokokken können sich Mensch und Tier gegenseitig anstecken. In diesem Fall sollten Sie bis zur Genesung lieber Abstand zu Ihrer Katze halten. Gleiches gilt, wenn Sie an Corona erkrankt sind. Auch hier sind schon Fälle dokumentiert, wo Menschen ihre Katze angesteckt haben. 

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Mit Schnupfen oder Husten stecken Sie Ihre Katze in der Regel nicht an.© Stock.adobe.com/Pormezz

Katze erkältet: Symptome

Dass Ihre Katze an einer Erkältung leidet, können Sie an folgenden Symptomen erkennen: 

  • laufende oder verstopfte Nase
  • tränende Augen
  • Niesen
  • Husten
  • Abgeschlagenheit
  • Fressunlust
  • Fieber

Wenn Sie vermuten, dass Ihre Katze sich erkältet haben könnte, sollten Sie sie am besten einem Tierarzt vorstellen. Er kann den allgemeinen Gesundheitszustand der Katze am besten beurteilen und entscheiden, ob es notwendig ist, der Katze Medikamente zu geben. 

Außerdem sollten Sie Ihrer Katze Ruhe gönnen. Vermeiden Sie Zugluft und achten Sie darauf, dass die Katze genug Flüssigkeit aufnimmt. 

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Hausmittel, wenn die Katze erkältet ist

Wenn die Katze sich erkältet hat, sollten Sie ihr vor allem Ruhe und Wärme gönnen. Sorgen Sie dafür, dass die Lieblingsschlafplätze frei von Zugluft sind. Auch können Sie Ihrer Katze eine lauwarme Wärmflasche in ein Tuch einschlagen und mit in ihr Bett legen. Viele Katzen lieben es auch, auf wärmenden Decken zu liegen. Die selbstheizende Decke von PiuPet* speichert die Körperwärme und gibt sie zurück. 

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Läuft die Nase oder ist sie verkurstet, können Sie diese vorsichtig mit einem sauberen, feuchten Tuch abwischen. Gleiches gilt für tränende Augen. Verwenden Sie für Nase und Auge aber unbedingt unterschiedliche, saubere Tücher. 

Erkältete Katzen fressen oft weniger, da die Geschmacks- und Geruchsnerven beeinträchtigt sind. Bieten Sie ihr regelmäßig kleine Portionen ihres Lieblingsfutters an. Viele Wasserstellen und bewegtes Wasser wie aus einem Trinkbrunnen animieren die Katze zum Trinken. Dies ist besonders wichtig, damit der Schleim sich lösen kann.

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Kranken Katzen, die nicht trinken mögen, bietet man eine lauwarme Hühnerbrühe an, die man aus Hühnerklein oder Hühnerschenkeln zubereitet hat. Die Hühnerbrühe stärkt die Immunabwehr und ist der beste „Erkältungstee“ für die Stubentiger. Das gekochte Hühnerfleisch schmeckt den meisten Katzen so gut, dass sie es auch noch fressen, wenn sie ihr normales Futter ablehnen.

Wichtig: Geben Sie der Katze niemals Erkältungsmittel für Menschen und halten Sie ätherische Öle von ihr fern! 

In der Regel ist die Katze schon nach wenigen Tagen wieder fit. Bessern sich die Symptome nicht, die Katze frisst und trinkt sehr wenig oder hat Fieber, sollten Sie sie unbedingt zum Tierarzt bringen. 

Erkältung oder Katzenschnupfen?

Katzen stecken sich gewöhnlich nicht mit den harmlosen Erkältungsviren des Menschen an. Sie haben ihre eigenen Erkältungserreger, die unter dem Sammelbegriff Katzenschnupfen-Komplex zusammengefasst werden.

Katzenrhinitis, umgangssprachlich auch Katzenschnupfen genannt, ist eine ernstzunehmende Infektionskrankheit, die durch verschiedene Bakterien und Viren ausgelöst wird. Die Krankheit ist von Katze zu Katze hochansteckend und kann zu schweren Gesundheitsproblemen führen. Tiere mit einem schwachen Immunsystem sind besonders anfällig für die Krankheit:

  • Kitten unter drei Monaten Lebensalter
  • Seniorenkatzen
  • bereits gesundheitlich angegriffene Tiere
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Die beste Chance auf Genesung hat ein Tier, wenn die Krankheit möglichst früh vom Tierarzt erkannt und behandelt wird. 

Gegen die Erreger des Katzenschnupfenkomplexes sollte man seine Katze vorbeugend impfen lassen, denn die Impfung kann zwar nicht immer die Erkrankung verhindern, aber ihren Verlauf stark abmildern und so das Risiko von Lungenentzündungen und Spätschäden verringern. Das gilt auch für reine Wohnungskatzen, denn die Katzenschnupfenerreger können an der Kleidung oder an den Schuhen in die Wohnung eingeschleppt werden und somit auch unseren Stubentigern gefährlich werden.

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