10 Fakten über weiße Katzen

Elegant, ruhig, faul, scheu – weißen Katzen werden so einige Besonderheiten nachgesagt. Wir werfen einen Blick auf das Geheimnis weißer Stubentiger und was sie so besonders macht.

Weiße Katzen gelten als besonders elegant. © Stock.adobe.com/vika_hova

Jeder Katzenhalter, der sein Leben mit einer weißen Katze verbringt, weiß um deren Eigenheiten und kleinen Macken. Weiße Katzen wirken mit ihrem schneeweißen Gewand besonders elegant. Lesen Sie hier, was Sie über weiße Katzen außerdem unbedingt wissen sollten.

1. Weiße Katzen sind keine Albinos

Genetisch gesehen kann eine Katze nur schwarz oder rot sein. Alle anderen Färbungen ergeben sich aus der Kombination dieser beiden Farben. Bei weißen Katzen werden diese beiden Farbpigmente durch das W-Allel unterdrückt, sodass das Fell der Katze weiß erscheint. Oft haben weiße Kitten zwischen den Ohren noch einen kleinen Farbfleck, der ihre eigentliche genetische Farbe verrät.

Mit Albinismus hat das Fell weißer Katzen in der Regel nichts zu tun. Echte Albinokatzen haben durch einen Gendefekt keinerlei Farbpigmente. Dadurch haben sie auch rote oder blassblaue Augen. Albinos sind von der Zucht ausgeschlossen.

2. Weiße Katzen sind häufig taub

In Kombination mit blauen Augen sind weiße Katze häufig taub. Schuld ist ein Gendefekt auf dem W-Gen. Studien haben gezeigt, dass 60 bis 80 Prozent aller Katzen mit weißem Fell und blauen Augen blind sind. Eine Verpaarung mit einem weißen Elterntier sollte nur nach gründlichen Gesundheitstests durchgeführt werden. In Deutschland dürfen zwei rein weiße Katzen nicht verpaart werden.

3. Weiße Katzen sollen scheu, faul und ruhig sein

Eine Studie aus Amerika will nachgewiesen haben, dass weiße Katzen tendenziell scheuer sind als ihre Artgenossen. Außerdem sollen sie ruhiger sein und ein wenig zu Faulheit neigen. Im Vergleich zu ihren Artgenossen sollen weiße Katzen außerdem am wenigsten aggressiv sein. Im Rahmen der Studie mussten 1200 Katzenhalter verschiedene Fragen über typische Charakter- und Verhaltenseigenschaften ihrer Katzen beantworten.

Auch die Maine Coon gibt es mit weißem Fell.© Stock.adobe.com/Pixel-Shot

 

4. Viele Rassekatzen können weißes Fell haben

Weiße Fellfarbe tritt auch bei vielen Rassekatzen auf. So gibt es zum Beispiel auch Europäisch Kurzhaar, Perser, Maine Coon, Britisch Kurzhaar und Norwegische Waldkatzen mit schneeweißem Fell. Auch für die Felllänge ist die Farbe nicht ausschlaggebend. Es gibt sowohl Kurz- als auch Langhaarkatzen mit weißem Fell.

5. Weiße Katzen haben gute Vermittlungschancen

Weiße Katzen, die im Tierheim auf einen neuen Besitzer warten, haben gute Chancen, wieder einen neuen Platz zu finden. Ihre schwarzen Artgenossen haben es dagegen besonders schwer.

6. Weiße Katzen sollen Glück bringen

Weiße Katzen stehen schon seit Langem für Reinheit und Zuversicht. Außerdem sollen sie Glück bringen. Katzenliebhaber jedoch wissen: Ganz gleich, ob die Katze weiß, schwarz, rot oder getigert ist: das Leben mit einer Katze ist immer eine Bereicherung.

Weiße Katzen sind anfällig für Sonnenbrand. © Stock.adobe.com/Budimir Jevtic

7. Weiße Katzen kriegen besonders leicht Sonnenbrand

Ähnlich wie sehr hellhäutige Menschen bekommen auch weiße Katzen leicht einen Sonnenbrand, wenn sie zu starker UV-Strahlung ausgesetzt sind. Viele weiße Katze haben rosa Ohren und Nasen, die ebenfalls besonders anfällig für Sonnenbrand sind. Aus diesem Grund erkranken weiße Katzen auf häufiger an Hauttumoren als ihre andersfarbigen Artgenossen.

8. Berühmte weiße Katzen

Weißes Fell zeichnet auch einige berühmte Katzen aus. Dazu gehören:

  • Hello Kitty, eine fiktive japanische Figur
  • Duchess, die Katzendame aus Aristocats
  • Simon´s Cat, der weiße Kater aus Simon Tofields Illustrationen

9. Weiße Katzenhaare sind besonders verräterisch

Wer mit einer weißen Katze zusammenlebt, wird eines schnell begreifen: entweder er trägt nur noch helle Klamotten oder findet sich einfach damit ab, dass er mit weißen Katzenhaaren an den Klamotten durchs Leben geht.

10. Eine weiße Katze ist immer sauber

Weiße Katzen sind genauso reinlich wie ihre andersfarbigen Artgenossen. Auch sie widmen der Fellpflege viel Zeit. Es ist daher ein absolutes Ammenmärchen, dass weiße Katzen oft schmutzig wirken, da man Dreck auf dem hellen Pelz leichter sehen kann. 

"Ein Herz für Tiere" – Die neue Ausgabe jetzt am Kiosk
Aktuelle Meldungen aus der Tierwelt
Großer Haustierratgeber
Mensch & Tier
Wildes Tierleben
Spannende Unterhaltung