Die 10 teuersten Hunderassen der Welt

Für ihre Rassehunde verlangen viele Züchter unfassbare Summen, sodass Hundeliebhaber für die Tiere eine Menge Geld aufbringen müssen. Welche Hunderassen zu den teuersten der Welt gehören, lesen Sie hier.

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Salukis gehören zu den teuersten Hunderassen.© stock.adobe.com/brusnikaphoto

Ob Mischling oder Zuchthund spielt im Grunde keine Rolle – jeder Hund ist auf seine Weise einzigartig und liebenswert. Dennoch gibt es Hunderassen, die für einen sehr hohen Preis verkauft werden. Erfahren Sie, welche vom FCI anerkannten Rassen zu den teuersten der Welt gehören.

Das beeinflusst den Kaufpreis

Wichtig: Nicht nur die Hunderasse und das Alter entscheiden darüber, wie viel ein Hund kostet. Auch, ob der Hund ausgebildet wurde und welche Art der Ausbildung er genossen hat, ist entscheidend. Auch für einen Show-Hund oder ein Zuchttier muss mit einer wesentlich höheren Summe gerechnet werden.

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Für Show-Hunde muss mehr Geld investiert werden.© stock.adobe.com/StockphotoVideo

Platz 10: Rottweiler

Preis: ca. 1.300 €

Der ausgeglichene und ruhige Rottweiler wird häufig als Dienst- und Rettungshund eingesetzt. Genauso eignet sich der treue Vierbeiner als Familienhund. Ein seriöser Züchter verlangt für einen Welpen etwa 1.300 €. Hat der Rottweiler eine spezielle Ausbildung genossen, kostet der Hund weitaus mehr.

Auch bei Welpen anderer Rassen muss mit etwa 1.000 € gerechnet werden, wenn sie aus einer seriösen Züchtung kommen. Lassen Sie sich nicht von niedrigen Preisen locken: Hunde, die günstig angeboten werden, sind häufig krank. Dementsprechend hoch können für Sie anschließend die Tierarztkosten ausfallen.  
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Ein Rottweiler ist vielseitig einsetzbar.© stock.adobe.com/Rita Kochmarjova

Platz 9: Cavalier King Charles Spaniel

Preis: ca. 1.500 €

Der kleine Cavalier King Charles Spaniel stammt aus Großbritannien und ist ein verschmuster Begleithund. Zwar bieten einige Züchter ihre Spaniel-Welpen zu diesem Preis an, allerdings kostet ein Show-Hund bis zu 3.000 €. Der Cavalier King Charles Spaniel ist mit einer Schulterhöhe von etwa 30 cm ein kleiner Hund, für den viele Menschen gerne diese Summe ausgeben.

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Cavalier King Charles Spaniel sind freundliche Hunde.© stock.adobe.com/branislav

Platz 8: Löwchen

Preis: ca. 1.800 €

Das Löwchen oder Bichon Petit Chien Lion ist eine eher seltene Hunderasse. Charakteristisch ist für ihn die Löwen-Schur, die den Vierbeiner auch bei seiner geringen Größe majestätisch wirken lässt. Bei der Anschaffung eines Löwchen muss mit etwa 1.800 € gerechnet werden. Zuchttiere oder Löwchen mit besonderen Merkmalen können aber mehrere tausend Euro kosten.

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Das Löwchen ist eine seltene Hunderasse.© shutterstock.com/volofin

Platz 7: Chow Chow

Preis: ca. 2.500 €

Für einen Chow Chow-Welpen kann ein seriöser Züchter durchaus viel Geld verlangen. Hunde, die bei Ausstellungen gezeigt oder für die Zucht verwendet werden, kosten wesentlich mehr. Der eigenwillige Chow Chow erinnert mit seinem dichten Fell an einen Bären. Seine mächtige Erscheinung hilft ihm bei seiner häufigen Aufgabe als Wachhund.

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Der Chow Chow erinnert an einen Bären.© stock.adobe.com/Dogs

Platz 6: Akita

Preis: ca. 2.500 €

Der Akita ist ein offizielles National- und Naturdenkmal Japans. Für Welpen dieser Rasse muss man viel Geld ausgeben. Der unabhängige und eigenständige Akita braucht unbedingt einen Menschen, der das nötige Know-How in der Hundeerziehung mitbringt.

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Akita sind sehr eigenwillige Hunde.© stock.adobe.com/Happy monkey

Platz 5: Saluki

Preis: ca. 2.500 €

Für diese eleganten Windhunde verlangen Züchter einen stolzen Preis. Wer einen Saluki aus der reinen, arabischen Zuchtlinie erwerben möchte, muss allerdings weitaus mehr ausgeben: 10.000 bis 12.000 € sollen diese Tiere kosten. Den Salukis soll der typische hündische Gehorsam fehlen. Sie lassen sich nur mit viel Liebe und Konsequenz erziehen.

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Salukis sind elegante Windhunde.© stock.adobe.com/DragoNika

Platz 4: Samojede

Preis: ca. 5.000 €

Der flauschige Samojede stammt ursprünglich aus Russland, jedoch wurde der erste Standard für die Rasse in England erstellt. Sie werden vor allem als Schlitten- und Begleithunde eingesetzt. Der Preis für einen Samojede hängt stark vom Züchter und seiner Ausbildung ab.

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Der Samojede hat dichtes, weißes Fell.© stock.adobe.com/Kseniya Abramova

Platz 3: Kanadischer Eskimohund

Preis: ca. 5.000 €

Diese Rasse ist auf die Arbeit als Schlittenhund spezialisiert, weswegen sie sich nicht als gewöhnlicher Familienhund eignet. Die robusten und an das arktische Klima angepassten Hunde gehören zu den teuersten Hunden der Welt. Der hohe Preis wird vor allem durch die Seltenheit der Rasse begründet: Außerhalb ihres Heimatlandes ist diese Hunderasse kaum verbreitet.

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Diese Rasse braucht viel Bewegung.© shutterstock.com/Karen Appleby

Platz 2: Pharaonenhund

Preis: ca. 6.000 €

Der elegante Pharaonenhund oder Pharao Hound gehört unbedingt auf die Liste der teuersten Hunde der Welt. Er trägt kurzes und glänzendes Fell, das seine anmutige Erscheinung noch stärker betont. Der elegante Hund ist außerdem ein leidenschaftlicher Jäger.

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Pharaonenhunde sind begeisterte Jäger.© stock.adobe.com/lenkadan

Platz 1: Do Khyi

Preis: ca. 7.000 €

Der Do Khyi, auch Tibet Mastiff oder Tibet Dogge genannt, ist wohl die teuerste Hunderasse der Welt. Der mächtige Hund ist imposant und schwer. Mit seiner löwenähnlichen Mähne ist der Do Khyi in China ein beliebtes Statussymbol.

Eine Tibet Dogge wurde für eine unfassbare Geldsumme verkauft: Der 90 Kilogramm schwere Rüde Dazhewang wurde bei einer Luxus-Haustiermesse in China für umgerechnet 1,4 Millionen Euro ersteigert. Auch wenn man normalerweise nicht so viel Geld für einen Do Khyi ausgeben muss, sollte mit einer gewissen Summe durchaus gerechnet werden.

Bitte beachten Sie: Je seltener und exklusiver eine Hunderasse ist, desto mehr Betrüger werden auf sie aufmerksam. Kaufen Sie Rassehunde nur von seriösen Züchtern, bei denen sie sich vor Ort ein Bild über die Haltungsbedingungen machen können. Auch in Tierheimen warten viele Hunde auf ein neues Zuhause!
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Der Do Khyi ist ein majestätisches Aussehen.© shutterstock.com/OlgaOvcharenko
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