Hund beruhigen: 7 Tipps, um aufgedrehte Hunde zu entspannen

Manche Hunde sind ständig aufgekratzt und nur schwer zur Ruhe zu bringen. Mit diesen Tricks helfen Sie Ihrem Hund beim Entspannen.

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So beruhigen Sie Ihren aufgedrehten Hund.© Stock.adobe.com/Юлия Завалишина

Hunde, die dauernd aktiv sind, hysterisch bellen, wenn sich zu wenig tut, und sich so aufheizen, dass sie nicht mehr ansprechbar sind, brauchen Ruhe. Wir zeigen Ihnen, wie auch ein aufgedrehter Hund ruhiger wird.

Aufgedrehten Hund beruhigen: Das brauchen Sie

Um Ihren Hund zu beruhigen, müssen Sie

  • mit Ablenkung arbeiten und
  • selbst Ruhe ausstrahlen.

Die beste Ablenkung ist für einen aufgedrehten Hund immer das Lieblingsspielzeug. Besonders beliebt sind beispielsweise die Bälle Airflow von Dogs Creek*. Sie sind offen, sodass Ihr Hund beim Tragen der Bälle noch immer atmen kann – ein großer Vorteil für Hunde, die gerade hektisch sind und sich beruhigen sollen. Aber natürlich kennen Sie Ihren Hund am besten. Überlegen Sie also, welches Spielzeug ihn am besten ablenken kann.

Um den Hund abzulenken und so zu beruhigen, können Sie auch mit Leckerlis arbeiten. Die Squashies von Wolfsblut* haben eine hervorragende Bewertung, sind super soft und sind getreidefrei. Das ist beispielsweise eine schmackhafte Möglichkeit, um Ihren Hund abzulenken.

Wichtig ist für aufgedrehte Hunde auch das Deckentraining: Die Fleecedecke Beany von Trixie*eignet sich hierfür beispielsweise sehr gut. Sie ist schön weich und bietet Ihrem Hund einen bequemen Liegeplatz, an dem er sich beruhigen kann.

Um den Hund zu beruhigen, können Sie auch mit Massage-Bürsten arbeiten. Die Hundebürste ZoomGroom von Kong*massiert Ihren Hund beim Bürsten. Das hilft dem Hund beim Entspannen. Sehr praktisch ist auch der Fellpflegehandschuh von ZooRoyal*: So können Sie Ihren Hund direkt streicheln und dabei angenehm massieren und bürsten.

Wie Sie mit diesen Hilfsmitteln konkret den Hund beruhigen können, erfahren Sie in unseren sieben Tipps.

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Mit den richtigen Hilfsmitteln beruhigt sich Ihr Hund schnell.© stock.adobe.com/absolutimages

1. Hund mit eigener Ruhe beruhigen

Wenn Sie in Erwartungshaltung sind, weil Ihr Hund gleich ausrasten wird, dann tut er’s garantiert. Lenken Sie sich ab, denken Sie an etwas Schönes und warten Sie nicht auf das erste „Wau“. Ruhe des Menschen überträgt sich auf den Hund.

2. Hund beruhigen ohne scharfe Worte oder Strafe 

Klar reißt jedem mal der Geduldsfaden, wenn der Hund wie von Sinnen bellt oder bis zur Erschöpfung in Raserei verfällt. Doch erstens heizen Sie ihn nur weiter auf, wenn Sie „Ruhe“ brüllen, und zweitens gelangt Ihr Geschrei nicht bis ins Hundehirn, Ihr Hund überhört es. Und jede Strafe führt höchstens zu Misstrauen oder sogar Scheu Ihnen gegenüber, stoppt aber nicht die Hyperaktivität.

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Wichtig: Bleiben Sie selbst ganz ruhig. © Stock.adobe.com/goodluz

3. Zeigen Sie dem Hund, wie spannend Sie sind 

Ihn aus der Situation rauszuholen gelingt nur, wenn die Ablenkung stark genug ist. Tun Sie also etwas Ungewöhnliches, machen Sie einen Luftsprung, rennen Sie los, spielen Sie Ball mit sich – Hauptsache, Sie erlangen seine Aufmerksamkeit. Die nutzen Sie für kleine, ruhige Übungen, für die er gelobt und belohnt wird.

4. Hund nach dem Spielen beruhigen

Ein sofortiger Abbruch des Unternehmens bewährt sich bei Sporthunden, die sich zu stark aufheizen, und solchen, die auf dem Hin- oder Heimweg an der Leine oder im Auto wie besessen bellen. Aufhören, wenn es Spaß macht, trifft einen Hyperaktiven besonders stark und er sucht Alternativen. Zeigen Sie ihm welche.

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Nach dem wilden Spiel hilft eine andere Aufgabe. © Stock.adobe.com/Chalabala

5. Deckentraining, um den Hund zu beruhigen

Deckentraining lässt den Hund körperlich abschalten. Schicken Sie ihn ins Platz auf die Decke, setzen Sie sich davor und schweigen Sie. Will er sich erheben, folgt Ihr „Platz“, so lange, bis er ruhiger atmet und sein Kopf schwerer wird. Das üben Sie erst zu Hause ohne Ablenkung. Verknüpfen Sie, wenn Ihr Rastloser die Ruhe zu genießen beginnt, die Decke mit einem „Schlaflied“-Signal. Das „Guter Mond, du ...“ wirkt später wie ein Abschaltknopf. Auch draußen.

Gemütliche Decken und Betten

Damit Ihr Hund auch gerne auf seine Decke oder in sein Bettchen geht, sollte es dort auch gemütlich für ihn sein. Hier finden Sie bequeme Hundedecken und -betten:

6. Entspannungsmassagen für Hunde

Setzen oder legen Sie sich neben den Hund und streicheln Sie ihn langsam mit einer Hand, die nie den Hundekörper verlässt: vorwärts, seitwärts, sanft rückwärts, vom Hals bis zur Lende. Noch bevor Sie müde werden, spüren Sie, wie Ihr Hund entspannt.

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Gemütliche Streicheleinheiten entspannen. © Stock.adobe.com/Javier brosch

7. Impulskontrolle erlernen, damit der Hund entspannt bleibt

Impulskontrolle ist einem überaktiven Hund schwer zu vermitteln, aber es geht. Die Zauberworte heißen „Stopp!“ und „Super“. Werfen Sie ein Aportel oder einen Ball und halten den Hund anfangs fest, wenn er losspurten will. Nach dem „Super“ darf er. Später muss er aus dem Lauf stoppen (Schleppleine), und schließlich mitten im Reizangelspiel.

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