7 Tipps, die aufgedrehte Hunde entspannen

Manche Hunde sind ständig aufgekratzt und nur schwer zur Ruhe zu bringen. Mit diesen Tricks helfen Sie Ihrem Hund beim Entspannen. 

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So beruhigen Sie Ihren aufgedrehten Hund.© Stock.adobe.com/Юлия Завалишина

Hunde, die dauernd aktiv sind, hysterisch bellen, wenn sich zu wenig tut, und sich so aufheizen, dass sie nicht mehr ansprechbar sind, brauchen Ruhe. Mit diesen 7 Tipps, wird auch ein aufgedrehter Hund ruhiger. 

1. Bewahren Sie selbst immer die Ruhe 

Wenn Sie in Erwartungshaltung sind, weil Ihr Hund gleich ausrasten wird, dann tut er’s garantiert. Lenken Sie sich ab, denken Sie an etwas Schönes und warten Sie nicht auf das erste „Wau“. Ruhe des Menschen überträgt sich auf den Hund.

2. Keine scharfen Worte, keine Strafe 

Klar reißt jedem mal der Geduldsfaden, wenn der Hund wie von Sinnen bellt oder bis zur Erschöpfung in Raserei verfällt. Doch erstens heizen Sie ihn nur weiter auf, wenn Sie „Ruhe“ brüllen, und zweitens gelangt Ihr Geschrei nicht bis ins Hundehirn, Ihr Hund überhört es. Und jede Strafe führt höchstens zu Misstrauen oder sogar Scheu Ihnen gegenüber, stoppt aber nicht die Hyperaktivität.

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Wichtig: Bleiben Sie selbst ganz ruhig. © Stock.adobe.com/goodluz

3. Zeigen Sie ihm, wie spannend Sie sind 

Ihn aus der Situation rauszuholen gelingt nur, wenn die Ablenkung stark genug ist. Tun Sie also etwas Ungewöhnliches, machen Sie einen Luftsprung, rennen Sie los, spielen Sie Ball mit sich – Hauptsache, Sie erlangen seine Aufmerksamkeit. Die nutzen Sie für kleine, ruhige Übungen, für die er gelobt und belohnt wird.


4. Nach dem Spielen runterkommen 

Ein sofortiger Abbruch des Unternehmens bewährt sich bei Sporthunden, die sich zu stark aufheizen, und solchen, die auf dem Hin- oder Heimweg an der Leine oder im Auto wie besessen bellen. Aufhören, wenn es Spaß macht, trifft einen Hyperaktiven besonders stark und er sucht Alternativen. Zeigen Sie ihm welche.

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Nach dem wilden Spiel hilft eine andere Aufgabe. © Stock.adobe.com/Chalabala

5. Deckentraining für chillige Momente 

Deckentraining lässt den Hund körperlich abschalten. Schicken Sie ihn ins Platz auf die Decke, setzen Sie sich davor und schweigen Sie. Will er sich erheben, folgt Ihr „Platz“, so lange, bis er ruhiger atmet und sein Kopf schwerer wird. Das üben Sie erst zu Hause ohne Ablenkung. Verknüpfen Sie, wenn Ihr Rastloser die Ruhe zu genießen beginnt, die Decke mit einem „Schlaflied“-Signal. Das „Guter Mond, du ...“ wirkt später wie ein Abschaltknopf. Auch draußen.

6. Entspannungsmassagen 

Setzen oder legen Sie sich neben den Hund und streicheln Sie ihn langsam mit einer Hand, die nie den Hundekörper verlässt: vorwärts, seitwärts, sanft rückwärts, vom Hals bis zur Lende. Noch bevor Sie müde werden, spüren Sie, wie Ihr Hund entspannt.

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Gemütliche Streicheleinheiten entspannen. © Stock.adobe.com/Javier brosch

7. Impulskontrolle erlernen

Impulskontrolle ist einem überaktiven Hund schwer zu vermitteln, aber es geht. Die Zauberworte heißen „Stopp!“ und „Super“. Werfen Sie ein Aportel oder einen Ball und halten den Hund anfangs fest, wenn er losspurten will. Nach dem „Super“ darf er. Später muss er aus dem Lauf stoppen (Schleppleine), und schließlich mitten im Reizangelspiel. 

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