Dürfen Hunde Äpfel essen? Die wichtigsten Tipps und Infos
Viele Hunde fressen gerne Äpfel. Lesen Sie hier, wie gesund Äpfel für Hunde sind, welche Risiken es gibt und bei welchen gesundheitlichen Problemen Äpfel helfen können.
Als Snack vom Esstisch oder beim Spaziergang aufgelesen: Hunde fressen sehr gerne Äpfel. Welche gesundheitlichen Vorteile es gibt und ob alle Hunde Äpfel essen dürfen, erfahren Sie hier.
Inhaltsübersicht
- Dürfen Hunde Äpfel essen?
- Wie viele Äpfel darf ein Hund essen?
- Was passiert, wenn ein Hund zu viele Äpfel gefressen hat?
- Helfen Äpfel bei Durchfall und Verstopfung?
- Apfelessig für Hunde
Dürfen Hunde Äpfel essen?
Hunde dürfen Äpfel essen und tun dies auch sehr gerne. Äpfel enthalten viele Vitamine und Nährstoffe und liefern dem Hund somit gesunde Nährstoffe. Wenn Sie Ihrem Hund als Belohnung also ein Stückchen Apfel anbieten, tun Sie ihm etwas Gutes.
Grundsätzlich dürfen Hunde alle Apfelsorten fressen. Hunde dürfen Äpfel auch mit und ohne Schale fressen. Mit Schale ist es sogar gesünder, da viele wertvolle Nährstoffe darin enthalten sind.
Diese Äpfel dürfen Hunde fressen:
- reife Äpfel
- unverdorbene Äpfel
- keine Apfelkerne
Wenn Sie Ihrem Hund Äpfel füttern, sollten Sie unbedingt das Kerngehäuse entfernen. Apfelkerne enthalten Blausäure, die für Hunde giftig ist. Frisst ein gesunder Hund einen Apfel mit Kernen, verursacht das in der Regel noch keine Vergiftung. Dennoch sollten Sie den Hund genau im Auge behalten und bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort den Tierarzt aufsuchen.
Auch Hundeleckerlies mit Apfelgeschmack kommen bei den Vierbeinern gut an. Die veganen Apfel Knusper Hundekekse von naftie* sind ideale Trainingsleckerlies ohne Zucker.
Wie viele Äpfel darf ein Hund essen?
Auch wenn Hunde sehr gerne Äpfel essen, sollten sie pro Tag nicht zu viel davon aufnehmen. Bis zu 18 Prozent der Tagesmahlzeit besteht im Idealfall aus Obst oder Gemüse. Ein durchschnittlicher Apfel wiegt ca. 200 Gramm. Daraus ergibt sich für Hunde folgende maximale Apfelmenge pro Tag:
Gewicht des Hundes | Apfelmenge pro Tag |
ab ca. 13 kg | ¼ Apfel |
ab ca. 26 kg | ½ Apfel |
ab ca. 40 kg | ¾ Apfel |
ab ca. 53 kg | 1 Apfel |
Auch Welpen dürfen Äpfel essen. Achten Sie hier aber auf kleine Mengen, da die Verdauung des Welpen empfindlich ist.
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Was passiert, wenn ein Hund zu viele Äpfel gefressen hat
Hat Ihr Hund zu viele Äpfel gefressen, zum Beispiel, wenn er sich beim Spaziergang über Fallobst hergemacht hat, kann es zu starken Magen-Darm-Verstimmungen mit Krämpfen, Durchfall und Erbrechen kommen. Gönnen Sie Ihrem Hund jetzt unbedingt Ruhe und achten Sie auf Vergiftungserscheinungen. Diese können auch erst nach Stunden auftreten.
Denn Vorsicht: Hunde sollten keine Apfelgehäuse fressen. Apfelkerne enthalten Blausäure, die für Hunde giftig ist.
Anzeichen für eine Blausäurevergiftung sind:
- starkes Speicheln
- erhöhte Atemfrequenz
- weite Pupillen
- niedriger Blutdruck
Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund zu viel Blausäure zum Beispiel durch Apfelkerne aufgenommen hat, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Unbehandelt kann eine Blausäurevergiftung, ähnlich wie eine Xylitvergiftung zum Tod des Hundes führen.
Helfen Äpfel bei Durchfall und Verstopfung?
Hunde dürfen auch Äpfel essen, wenn sie an Durchfall oder Verstopfung leiden.
Im Apfel sind Pektine enthalten. Diese Ballaststoffe binden das Wasser im Darm, quellen auf und helfen gegen Durchfall und Verstopfung, indem sie die Magen- und Darmschleimhaut beruhigen.
Bei Hund mit Durchfall sollte man den Apfel roh und gerieben oder püriert geben, bei Verstopfung gekocht.
Achten Sie aber auch hier darauf, dass Sie dem Hund nicht mehr Äpfel verfüttern, als empfohlen. Zu hohe Mengen wirken aber nicht nur bei Äpfeln abführend. Beispielsweise können auch Himbeeren bei Hunden Magenprobleme hervorrufen, wenn sie in hohen Mengen verfüttert werden. Suchen Sie einen Tierarzt auf, wenn die Symptome länger andauern oder sich verschlechtern.
Apfelessig für Hunde: Tipps zum richtigen Einsatz
Auch Apfelessig* kann im Alltag mit dem Hund zum Einsatz kommen. Er kann bei der Fell- und Hautpflege des Hundes eingesetzt werden, da er
- Juckreiz beruhigt (bei Insektenstichen, Flohbefall etc.)
- desinfizierend wirkt
Bevor Sie Ihrem Hund Apfelessig auf die Haut tupfen, sollten Sie diesen jedoch in einem Verhältnis von 1:3 mit Wasser vermischen, damit die Säure des Essigs nicht die Hundehaut angreift. Auf offene Hautpartien darf kein Essig aufgesprüht werden.
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