Cane Corso Italiano

Der Cane Corso Italiano wird nicht nur im Schweizer Kanton Wallis und in Liechtenstein als Listenhund geführt, sondern auch in Deutschland. Erfahren Sie im Steckbrief alles zu Verhalten, Charakter, Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis, Erziehung und Pflege der Hunderasse Cane Corso Italiano.

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Haben Sie einen Cane Corso Italiano? Dann schicken Sie uns doch ein Bild!© Image courtesy of Vlado at FreeDigitalPhotos.net

Cane Corso Italiano

 

Widerristhöhe:

60 - 68 cm

Gewicht:

40 - 50 kg

Alter:

10 - 14 Jahre

Ursprungsland:

Italien

Fell:

kurz, dicht , glänzend

früher:

Wach-, Schutz-, Polizei- und Fährtenhund

 
  • Bewegungsdrang: mittel
  • Erziehungsaufwand: hoch
  • Pflegeaufwand: gering
  • Zeitaufwand: mittel
  • Klassifikation: FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser und Schweizer Sennenhunde, Sektion 2.1: Molosser, Doggenartige Hunde

Woher der Cane Corso oder auch Cane Corso Italiano kommt, ist nicht einwandfrei nachgewiesen. Vermutet wird, dass er ein direkter Nachfahre des römischen Molossers ist. Die Rasse, die früher in ganz Italien sehr verbreitet war und die man inzwischen in erster Linie nur noch in Apulien und in den angrenzenden süditalienischen Provinzen findet, wurde im Jahre 1996 vom FCI vorläufig anerkannt. Sein Name kommt vom lateinischen Wort "cohors", was für "Hüter, Wächter" steht.

Allgemeines Erscheinungsbild

Der Cane Corso Italiano ist ein mittelgroßer, kräftig gebauter Hund, besitzt aber dennoch ein elegantes Erscheinungsbild. Er hat mächtige Muskeln, die durch seine klaren Umrisslinien plastisch dargestellt werden. Er ist etwas länger als hoch. Sein Kopf ist sehr breit, die Augen sind mittelgroß und eirund, die Ohren hängen dreieckig. Die Rute, die früher kupiert wurde, ist ziemlich hoch angesetzt und an der Wurzel sehr dick. Sein kurzes, dichtes, glänzendes Haarkleid gibt es in den Farben schwarz, bleigrau, schiefergrau, hellgrau, hell falbfarben oder geströmt.

Verhalten und Charakter

Auch, wenn der Cane Corso Italiano teilweise als Listenhund gilt: Es handelt sich bei ihm um eine sehr anhängliche und kinderliebe Rasse, die gelehrig ist, treu, verspielt und ausgesprochen arbeitswütig. Jedoch verfügt er auch über einen ausgeprägten Schutztrieb, den er auslebt, wenn er sich oder sein Rudel bedroht sieht. Ansonsten ist er Fremden gegenüber jedoch eher desinteressiert, seinen Menschen dagegen treu ergeben.

Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis

Dieser muskulöse Hund ist durchaus sportlich und möchte ausreichend bewegt werden. Ausgiebige Spaziergänge machen dem Cane Corso Italiano Spaß, gerne möchte er sich außerdem im Hundesport betätigen, wo er eine gute Figur macht. Da er sehr arbeitsfreudig ist, braucht er dringend eine Aufgabe. Als Einsatzgebiete bieten sich zum Beispiel der Wach- und Schutzhunddienst an, aber auch als Herdentreiber- und Hütehund eignet sich die Rasse hervorragend.

Erziehung

Der Cane Corso ist kein Hund für Anfänger, denn er möchte ausreichend ausgelastet und beschäftigt werden. Seine Erziehung erfordert einiges an Konsequenz, der Besuch einer Hundeschule ist ratsam - dann entwickelt er sich zum überaus angenehmen Gefährten mit wunderbarem Charakter. Um seinen Schutztrieb in die richtigen Bahnen zu lenken, sollte man Hundeerfahrung haben.

Pflege

Das kurze, dichte Fell braucht lediglich regelmäßig gebürstet zu werden, damit es seinen feinen Glanz behält.

Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten

Erkrankungen des Bewegungapparates wie HD, ED. Herzmuskelerkrankungen und Augenprobleme.

Hätten Sie's gewusst

Der Cane Corso Italiano wird nicht nur im Schweizer Kanton Wallis und in Liechtenstein als Listenhund geführt, sondern auch in Deutschland, und zwar in Bayern und Brandenburg.

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Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)

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44141 Dortmund

Deutschland

Tel.: 02 31 56 50 00

Fax: 02 31 59 24 40

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