Katzenalter bestimmen: Katzenjahre in Menschenjahre umrechnen

Die durchschnittliche Lebenserwartung der Katze ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Lesen Sie hier, wie alt Ihre Katze in Menschenjahren ist. Außerdem finden Sie die wichtigsten Fütterungstipps je nach Katzenalter. 

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Finden Sie heraus, wie alte Ihre Katze in Menschenjahren ist. © Stock.adobe.com/Elvira

Katzen altern deutlich schneller als Menschen. Wie alt eine Katze werden kann, ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Lebensweise (Freigänger oder reine Hauskatze), Ernährung, Fitness und der allgemeine Gesundheitszustand sind ausschlaggebende Faktoren, welches Alter die Katze erreichen kann

Katzenalter: Wie alt werden Katzen?

Das durchschnittliche Alter, das eine Katze erreichen kann, hängt maßgeblich mit ihrer Lebensart zusammen.

  • Straßenkatzen, die sich nicht in menschlicher Obhut befinden, haben nur eine Lebenserwartung von etwa 6 bis 8 Jahren.
  • Freigänger haben mit etwa 10 bis 12 Jahren eine deutlich höhere Lebenserwartung. Die größte Gefahr ist der Straßenverkehr. Zwischen 300.000 und 500.000 Katzen sollen etwa in Deutschland jährlich Opfer des Straßenverkehrs werden.
  • Reine Hauskatzen werden statistisch gesehen am ältesten. Sie erreichen durchschnittlich ein Alter von 15 bis 18 Jahren. 

Auch einige Katzenrassen sind dafür bekannt, besonders häufig ein hohes Alter zu erreichen. 

Top 3 der langlebigsten Katzenrassen:

  1. Balinesen: Lebenserwartung 18-22 Jahre
  2. Europäisch Kurzhaar: Lebenserwartung 15-20 Jahre
  3. Siam: Lebenserwartung 15-20 Jahre
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Der Straßenverkehr ist eine Gefahr für Freigänger. © Stock.adobe.com/Nadine Haase

Tabelle: Katzenjahre in Menschenjahre

Katzen altern deutlich schneller als Menschen. Gerade in den ersten Lebensmonaten geht die Entwicklung vom neugeborenen Kitten zur jungen erwachsenen Katze rasant vonstatten. 

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1. Vom Kitten zur jungen erwachsenen Katze

Das erste Lebensjahr einer Katze entspricht in etwa bereits 15 Menschenjahren. Schon nach 9-12 Monaten ist die junge Katze ausgewachsen, die Geschlechtsreife tritt je nach Rasse zwischen dem 4. und 12. Monat ein. 

KatzenalterMenschenalter
1 Monat6 Monate
3 Monate5 Jahre
6 Monate10 Jahre
1 Jahr15 Jahre

Junge Katzen richtig füttern 

Nach der Geburt werden Kätzchen mit der Milch der Mutter bestens versorgt. Ab der 4. Lebenswoche wird mit Kätzchennahrung zugefüttert. Spätestens mit der Zufütterung muss auch immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Kitten- oder Juniorfutter sind besonders reich an Proteinen, Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Das Juniorfutter erhalten die Kätzchen, bis sie ausgewachsen sind. 

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In den ersten Monaten geht die Entwicklung besonders schnell.© Stock.adobe.com/SunRayBRICatteryRU

2. Die erwachsene Katze

Bis etwa zum Ende ihres 7. Lebensjahres steht die Katze in der Blüte ihres Lebens. Ausreichend Bewegung, gute Fütterung, regelmäßige Tierarztbesuche und individuelle Schutzimpfungen sind jetzt besonders wichtig. 

KatzenalterMenschenalter
2 Jahre21 Jahre
3 Jahre27 Jahre
4 Jahre31 Jahre
5 Jahre35 Jahre
6 Jahre39 Jahre
7 Jahre43 Jahre
8 Jahre47 Jahre
9 Jahre51 Jahre

 

Erwachsene Katzen richtig füttern

Die erwachsene Katze braucht ein Futter, das auf ihre Lebensweise abgestimmt ist.

Freigänger benötigen mehr Kalorien und Proteine als Wohnungskatzen, die weniger aktiv sind. Eine passive Lebensweise kann auf Dauer die Entwicklung von Übergewicht, Erkrankungen der Harnwege, Verdauungsstörungen und andere Beschwerden begünstigen.

Ein kalorienarmes, ballaststoffreiches Futter, ausreichend Flüssigkeit - zum Beispiel über einen Trinkbrunnen - und vor allem viel Spielen können diesen Gesundheitsrisiken vorbeugen.

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Eine abgestimmte Ernährung ist im Erwachsenenalter wichtig. © Stock.adobe.com/Krakenimages.com

3. Die ältere Katze

Spätestens ab einem Katzenalter von 10 Jahren gelten Katzen als Senioren. Um chronische Erkrankungen frühstmöglich zu erkennen, empfiehlt sich spätestens ab diesem Alter ein halbjährlicher Check-Up beim Tierarzt. Chronische Krankheiten, die häufig im Alter auftreten, können so frühzeitig entdeckt und behandelt werden. 

KatzenalterMenschenalter
10 Jahre55 Jahre
11 Jahre59 Jahre
12 Jahre63 Jahre
13 Jahre67 Jahre
14 Jahre71 Jahre
15 Jahre75 Jahre

Ältere Katzen richtig füttern

Im Seniorenalter können sich bei der Katze im ganzen Organismus altersbedingte Abbauprozesse bemerkbar machen. Viele Seniorkatzen bewegen sich weniger und verbrauchen daher weniger Kalorien.

Übergewicht und Folgekrankheiten, wie Diabetes mellitus oder Arthrosen, können entstehen.

Ein gutes Seniorfutter ist kalorienreduziert und enthält zur Schonung der Organe weniger Mineralstoffe. Dafür ist es reich an Antioxidantien gegen die Zellalterung und enthält wertvolle Fettsäuren zur Förderung der Gesundheit von Haut und Gelenken. 

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Katzensenioren benötigen besonders viel Fürsorge. © Stock.adobe.com/Alexandr

So begleiten Sie Ihre Katze im hohen Alter 

Ältere Katzen benötigen ein anderes Futter als Jungkatzen. Damit Ihre Katze immer das richtige Futter bekommt, finden Sie hier das beliebteste Futter für Katzensenioren: 

4. Die Katze im hohen Alter

Das hohe Katzenalter kann unterschiedlich verlaufen. Manche Katzen sind mit 16 Jahren noch recht fit, andere zeigen schon deutliche Alterserscheinungen. Wichtig ist es jetzt, der Katze besondere Fürsorge zukommen zu lassen und ihr das Leben zu erleichtern (z.B. Rampe zum Lieblingsplatz, Katzentoilette mit niedrigem Einstieg). 

KatzenalterMenschenalter
16 Jahre79 Jahre
17 Jahre83 Jahre
18 Jahre87 Jahre
19 Jahre91 Jahre
20 Jahre95 Jahre

Alte Katzen richtig füttern

Alte Katzen neigen zur Gewichtsabnahme. Ursachen hierfür sind Appetitlosigkeit durch den allmählichen Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, chronische Krankheiten oder Zahnschmerzen.

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Am besten lässt man den Tierarzt abklären, was hinter der Gewichtsabnahme steckt. Um den Appetit der alten Katze anzuregen, sollte man ein besonders schmackhaftes Futter angewärmt servieren. Bei der alten mageren Katze sind auch besondere Leckereien wie gebratene Leber oder Thunfisch mit Öl in Maßen erlaubt, um sie aufzupäppeln und bei Kräften zu halten. 

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