7 Zeichen, dass sich Ihre Katze wohlfühlt

Ist meine Katze rundum zufrieden? Diese Frage stellen sich wohl viele Katzenhalter. Doch keine Sorge: Es gibt ein paar Hinweise, die uns eine Menge über das Wohlbefinden unserer Katzen verraten!

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Wenn sich Ihre Katze so verhält, ist sie rundum glücklich.© Stock.adobe.com/Stefano Garau

Bei Katzen ist es ähnlich wie bei allen anderen Haustieren: Wenn man zuvor noch nie eines hatte, fällt es einem in den ersten Monaten ziemlich schwer, zu erkennen, wie sich das Haustier fühlt. Das gilt eben ganz besonders für die von vielen als geheimnisvoll angesehenen Katzen. Doch es gibt ein paar deutliche Hinweise, die Ihnen, ganz besonders natürlich in Kombination, verraten, dass Ihre Katze sich geradezu "pudelwohl" fühlt.

1. Sie liegt beim Schlafen wie "Pik-Sieben"

Sie kommen in den Raum und Ihre Katze liegt da, wie „Pik-Sieben“, wie ein „Schluck Wasser in der Kurve“, einfach so lässig-locker. Sie liegt auf dem Rücken, hat vielleicht noch die Pfoten in alle Himmelsrichtungen von sich gestreckt?

Diese Schlafposition ist schon ein eindeutiger Hinweis, dass es der Katze gut geht, dass sie sich wohlfühlt und trotz Ihrer Anwesenheit keine unsicheren Gefühle hegt. Noch besser ist es, wenn der Mitbewohner sich dazu nicht irgendwo verkriecht, sondern so offen in der Gegend liegt, dass Sie ihn jederzeit ergreifen könnten.

Das liegt an folgendem: Würde die Katze sich in irgendeiner Weise gefährdet fühlen, würde sie sich niemals dort zur Ruhe betten, wo Feinde problemlos an sie herankämen. Ganz sicher nicht würde sie dabei ihre weiche, gefährdete Bauchseite ungeschützt präsentieren. Macht sie jedoch genau das, ist sie entspannt.

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Zeigt die Katze ihren verletzlichen Bauch, fühlt sie sich sicher.© Stock.adobe.com/Africa Studio

2. Sie hat ein schönes und gepflegtes Fell

Dieser Punkt ist für Sie besonders wichtig, denn er sagt nicht nur etwas über die Zufriedenheit Ihrer Katze, sondern auch deren körperliche Gesundheit aus. Schauen Sie sich Ihre Katze mal genau an:

  • Sieht das Fell fast aus wie frisch poliert?
  • Schimmert es so richtig, dass Lichtquellen ein wenig reflektiert werden?
  • Ist es schön dicht ohne kahle Stellen?
  • Fühlt es sich beim Darüberstreichen so richtig samtig weich an?

Wenn ja, ist diese Katze ist absolut stressfrei. Sie hat - nicht nur momentan, sondern seit geraumer Zeit - keine Angstsituationen erlebt, keine Kämpfe und auch sonst nichts, was in irgendeiner Weise ihr generelles Seelengleichgeweicht beeinflussen würde.

Auch in Sachen Ernährung machen Sie alles richtig, sie bekommt alle essentiellen Fettsäuren mit ihrem jetzigen Diätplan geliefert. Haarausfall indes ist fast immer ein Zeichen von Stress. Ist das Fell matt oder sogar struppig, können auch ernstzunehmende Krankheiten die Ursache sein.

3. Sie stößt Sie fest mit dem Kopf an

Sie kommen gerade von der Arbeit nach Hause und schon spüren Sie an der Wadengegend einen gar nicht so kleinen Stoß. Nanu, war das die Katze? Ja, das war sie. Damit zeigt sie Ihnen, dass sie sich freut, Sie zu sehen. Der Stoß mit dem Kopf ist Teil eines ausgeklügelten, subtilen Systems der Katzensprache. Je fester er ist, desto fester ist auch die Freundschaft.

Übrigens: Stupst die Katze nicht, sondern reibt sie nur den Kopf (teils auch den ganzen Körper) an Ihrem Bein, ist das eine ähnliche, aber schwächere Reaktion. Sie nimmt dabei Ihren Geruch an und gibt etwas von ihrem an Sie ab.

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Köpfchengeben ist ein Zeichen von Freude und Zuneigung. © Stock.adobe.com/Chalabala

4. Die Katze schnurrt wie ein Motor

Das Schnurren der Katze ist wohl das selbst unter absoluten Laien am meisten bekannte Zeichen dafür, dass es einer Katze gut geht. Deshalb brauchen wir es hier auch gar nicht weiter auszuführen.

Aber: Das gilt uneingeschränkt nur, wenn die ganze Situation um sie herum gerade ruhig und entspannt ist. Geht es in Ihrer Wohnung jedoch gerade hektisch zu, sind viele unbekannte Leute anwesend, kann es auch sein, dass Ihre Katze schnurrt, um sich selbst zu beruhigen. Katzen schnurren auch in Angst- und Stresssituationen und bei Schmerzen

5. Die Katze plappert regelrecht

Katzen können nicht nur miauen, sondern viele verschiedene Laute von sich geben. Das reicht vom feinen Maunzen bis zu regelrechtem Gurren. Für Sie als Herrchen oder Frauchen sind die meisten davon ein Zeichen dafür, dass es der Katze in der aktuellen Situation gutgeht.

Das allerdings nicht direkt, denn die Laute bedeuten meist in erster Linie, dass die Katze Ihre Aufmerksamkeit erregen will. Dennoch signalisieren die Laute in dieser Situation, dass die Katze Sie als ihre Ansprechperson akzeptiert hat und dass sie Ihnen so sehr vertraut, dass sie mit ihrem quietschenden Maunzen sagen möchte "Hey, ich habe Hunger, gib mir bitte was".

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Manche Katzen sind richtige Plappermäuler. © Stock.adobe.com/Africa Studio

6. Die Katze trampelt auf Ihnen herum

Das in der Fachsprache als "Treteln" bzw. "Milchtritt" bezeichnete Tapsen auf allen vier Pfoten auf einer Stelle gehört zum Verhaltensrepertoire von Katzen. Auch auf ihrem Menschen treteln Katzen oft herum.

Dieses Verhalten zeigt, dass sich Ihre Katze gerade und auch allgemein auf Ihnen so wohlfühlt, dass ihr dabei direkt wieder ihre Kinderstube einfällt. Mit dem Treteln regen Katzenbabys normalerweise am Mutterbauch die Zitzen zur Milchabgabe an. Zwar weiß Ihre Katze, dass sie die jetzt nicht mehr bekommt, erst recht nicht bei Ihnen. Die Bewegung ist bei großer Zuneigung und höchstem Wohlfühlfaktor jedoch immer noch im Hinterkopf verankert. 

7. Die Katze sitzt auf ihrem Thron und beobachtet

Dieser Punkt zeigt, wie gut Ihre Katze in Ihr häusliches Umfeld integriert ist, besonders, wenn neue Dinge dazukommen oder es gerade chaotisch zugeht. Wäre die Katze nämlich ängstlich und unsicher, würde sie sich in die tiefste Ecke verkriechen und dort abwarten, bis sich alles wieder beruhigt hat.

Sitzt Ihre Katze aber auf dem besten Platz in der „Arena“, zum Beispiel auf der höchsten Stelle ihres Kratzbaumes oder auf einem Regal und beobachtet alles, ist sie ein zufriedenes Tier, welches einfach mit Neugierde anschaut, wie Sie gerade Einkäufe hereintragen oder ein Regal aufbauen. Der Gipfel ist dann erreicht, wenn der Stubentiger sich von seinem Thron herab mitten ins Geschehen begibt. Sie steckt die Nase in die Einkaufstüten? Spaziert durch die Kartons? Besser könnte es nicht laufen.

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