Ist die Grünlilie giftig für Katzen? Alles zur Zimmerpflanze

Die Grünlilie ist als pflegeleichte Zimmerpflanze sehr beliebt und ist nicht gefährlich für Katzen. Wieso Sie als Katzenhalter dennoch besser auf eine Grünlilie verzichten sollten, erfahren Sie hier.

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Die Grünlilie ist nicht giftig für Katzen, dennoch bringt sie beim Fressen das Risiko auf Magen-Darm-Beschwerden mit sich.© Stock.Adobe.com/Kellie

Die Grünlilie, botanisch Chlorophytum comosum, ist eine beliebte Zimmerpflanze, die bezüglich Pflege und Standort relativ anspruchslos ist. Sie kommt ursprünglich aus dem tropischen Regenwald Südafrikas und die vielen verschiedenen Arten variieren in Musterung und Farbnuancen der Blätter.

Sie sind sehr dekorativ und finden sich bei vielen Menschen im Wohn- oder Arbeitszimmer. Für Katzenhalter ist besonders interessant, ob die Grünlilie gefährlich oder die Pflanze leicht giftig für Katzen ist.

Inhaltsübersicht:

Ist die Grünlilie an sich giftig für Katzen?

Die Grünlilie ist nicht giftig für Katzen und kann als Zimmerpflanze in einem Haushalt mit Katze aufgestellt werden.

Der einzige Pflanzenteil der Grünlilie, der als leicht giftig gilt, sind die Samen. Doch auch beim Verzehr der Samen sind keine gefährlichen Vergiftungserscheinungen zu erwarten, weil die darin enthaltenen Saponine nur schwach toxisch sind. Die Blätter der Grünlilie sind dagegen überhaupt nicht giftig.

Dennoch sollten Sie diese von Ihrer Katze fernhalten, indem sie einfach die verwelkten Blüten der Pflanze entfernen (aus denen ohnehin keine neue Pflanze wachsen würden).

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Die Grünlilie kann ganzjährig kleine weiße Blüten tragen, die Sie jedoch entfernen sollten sobald sie vertrocknen, weil der darin enthaltene Samen leicht giftig für Katzen ist.© Stock.Adobe.com/Andy Nowack
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Ist das Knabbern an einer Grünlilie giftig für Katzen?

Die Grünlilie ist aber dennoch eine Zierpflanze und auch für Katzen nicht zum Verzehr geeignet. Wenn Katzen viel an einer Grünlilie knabbern und große Mengen fressen, können Magen-Darm-Beschwerden auftreten und es kann zu Durchfall, Erbrechen und Müdigkeit kommen.

Sie ist also nicht giftig für Katzen, aber in großen Mengen dennoch unverträglich.

Zwar verwenden Katzen Pflanzen oftmals dazu, um unverdauliche Haarballen zu erbrechen, dennoch ist es hier vermutlich gesünder, Ihrer Katze Katzengras anzubieten.

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Die Grünlilie lädt Katzen mit ihren langen Blättern zum Spielen ein, was auch nicht gefährlich für die Katze ist.© Stock.Adobe.com/Shammah

Die Grünlilie als katzenfreundliche Pflanze?

Wenn Sie bereits eine Grünlilie besitzen, müssen Sie sich zunächst einmal keine Sorgen machen und diese auch nicht zwangsläufig entsorgen.

Sollten Sie aber beobachten, dass Ihre Katze vermehrt Teile der Grünlilie anknabbert und frisst, sollten sie diese trotzdem außerhalb der Reichweite der Katze aufstellen, obwohl sie nicht giftig ist. So haben Sie auch länger etwas von ihrer Pflanze.

Wenn Sie sich eine neue Zimmerpflanze anschaffen wollen, können sie aber alternativ eine von vielen anderen Pflanzen wählen, die ebenfalls sehr dekorativ sind. Wenn Ihre Katze Interesse an Pflanzen hat, können Sie Ihr auch einen Kräutergarten errichten.

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Pflanzen für Katzen: Darauf sollten Sie generell achten

Zimmerpflanzen sind aus vielen Gründen sehr beliebt und werden gerne eingesetzt, um die eigene Wohnung zu dekorieren und gemütlicher zu gestalten. Einige von ihnen, wie auch die Grünlilie, sorgen sogar für sauberere Luft im Haus, indem sie Schadstoffe aus der Raumluft filtern.

Als Katzenhalter ist es dabei aber unbedingt notwendig, sich zu informieren, welche Zimmerpflanzen giftig für Katzen sind. Eine Vergiftung ist bei Katzen nämlich nicht zu unterschätzen.

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Die Grünlilie ist eine dekorative Zimmerpflanze, die zusätzlich zur Reinigung der Luft von Schadstoffen beiträgt.© Stock.Adobe.com/Uuganbayar

Sie müssen aber als Katzenhalter nicht auf Zimmerpflanzen verzichten. Es gibt viele wunderschöne katzenfreundliche Pflanzen, die ungefährlich für Katzen sind.

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