Die 10 beliebtesten Katzenrassen

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Doch welche Katzenrassen sind besonders gefragt? Wir stellen Ihnen die 10 beliebtesten Katzenrassen vor.

Beliebte Katzenrassen von Britisch Kurzhaar bis Siamkatze
Die Katze ist des Deutschen liebstes Haustier.© Дмитрий Киричай-stock.adobe.com

Katzen sind die beliebtesten Haustiere der Deutschen. Mal anhänglich und verschmust, mal selbstständig und mit ganz eigenem Kopf erobern sie die Herzen vieler Menschen. 

Das sind die 10 beliebtesten Katzenrassen

Die folgenden 10 Katzenrassen gelten als besonders beliebt.

1. Britisch Kurzhaar (BKH)

Britisch Kurzhaar Katzen sind in der Regel erfrischend natürlich und unkompliziert. Sie gelten als sehr anpassungsfähig und sind aufgrund ihrer liebevollen Toleranz ideale Partner sowohl für Singles als auch für Familien mit Kind und Hund. Das Wesen der Britisch Kurzhaar Katze ist eher ruhig und unaufdringlich. Sie kommt daher als Einzelkatze gut zurecht, weiß aber auch einen Katzenfreund sehr zu schätzen. Im hohen Alter und bei Übergewicht ist die Britisch Kurzhaar nur schwer zu motivieren und kann bei wenig Beachtung sogar seelisch verkümmern.

Britisch Kurzhaar Katze
Die Britisch Kurzhaar gilt als unkompliziert und anpassungsfähig. © Photocreo Bednarek-stock.adobe.com

2. Maine Coon

Die Maine Coon Katze ist ein echter Riese und gilt als größte Hauskatze der Welt. Maine Coon Katzen sind äußerst gesellig und aktiv. Sie liebt interaktives Spielen mit ihrem Menschen. In der Regel kommt sie gut mit Hunden und Kindern zurecht und passt daher auch in große und aktive Familien. Obwohl sie groß und wild erscheint, ist sie sanft und gutmütig. Die Maine Coon ist sehr menschenbezogen, ohne jedoch aufdringlich zu sein. Manche sind Schoßkatzen, die meisten bevorzugen es jedoch, ihren Menschen nur zu begleiten.

Maine Coon Katze
Die Maine Coon ist der Riese unter den Katzen. © Olga Koronyevska-stock.adobe.com

3. Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze ist sehr menschenbezogen und gesellig. Mit sanften Gurrlauten plaudert sie auch gern mal mit ihrem Halter. Oft sind diese Katzen bis ins hohe Alter verspielt und haben viel Temperament. Ebenso wie das Spiel genießen sie aber auch die Schmusestunden mit der Familie. Ihre Spielfreude, die souveräne Toleranz und der ausgeprägte Spieltrieb der Rasse machen sie zu beliebten Gefährten für Kinder. Für Einzelkatzenhaltung eignet sich die Norwegische Waldkatze eher nicht. Norwegische Waldkatzen halten sich gern im Freien auf – und das bei jedem Wetter. Ein katzensicherer Balkon oder Zugang ins Freie sollten vorhanden sein.

Norwegische Waldkatze
Die Norwegische Waldkatze ist nicht für Einzelkatzenhaltung geeignet. © Ines Meier-stock.adobe.com

4. Siamkatze

Die Siamkatze ist schlank und geschmeidig, muskulös und elegant zugleich. Sie besticht mit mandelförmigen, leuchtend blauen Augen und sehr kurzem glänzendem Seidenhaar. Die Siamkatze zeugt von hinreißendem Charme, bemerkenswerter Intelligenz und ungewöhnlicher Anhänglichkeit. Sie ist sehr willensstark und mit viel Durchsetzungskraft gesegnet. Ihren Menschen liebt sie so sehr, dass sie dessen Aufmerksamkeit mit niemandem teilen will. Weitere Katzen oder andere Tiere im Haushalt duldet die Siamkatze daher nicht. Die Siamkatze ist sehr stimmgewaltig, das könnte geräuschempfindliche Nachbarn gegebenenfalls stören.

Siamkatze
Die Simakatze hat gern ungeteilte Aufmerksamkeit.© DariaChich-stock.adobe.com

5. Perserkatze

Die Perserkatze hat ein langes Haarkleid mit dichter Unterwolle und buschigem Schwanz. Doch das Plüschkatzen-Image täuscht. Denn hinter dem weichen und rundlichen Körper verbirgt sich ein willensstarker, intelligenter Charakter, der meist erreicht, was Katze will. So wird der Perserkatze auch durchaus nachgesagt, ein Dickkopf zu sein. Im Wesentlichen ist die Perser aber sehr freundlich und zutraulich – zeigt ihre Gefühle allerdings nur denjenigen, die zu ihrem engsten Freundeskreis gehören. Ein Wirbelwind ist die Perserkatze nicht gerade, sie ist eher sehr ruhig und gemütlich und daher bestens für die Wohnungshaltung geeignet. Ein kuscheliger Schlafplatz und viele Streicheleinheiten weiß sie sehr zu schätzen.

Doch beim Kauf dieser Katzenrasse ist Vorsicht geboten: Aufgrund ihrer Kurzköpfigkeit und kurzen Nase weisen Perser Qualzucht-Merkmale auf, denn diese Merkmale können zu Zahnfehlstellungen und Atemproblemen bei den Katzen führen. Vor allem von Perserkatzen mit Pekeface (Stupsnase) rät die Bundestierärztekammer dringend ab.

Perserkatze
Die Perserkatze ist ruhig und gemütlich. © marofotodesign-stock.adobe.com

6. Ragdoll

Mit ihrem dichten, weichen Fell aus mittellangen bis langen Haaren wirkt die Ragdoll auf den ersten Blick wie ein zum Leben erwecktes Plüschtier. Ragdolls sind als äußerst sanft und gutmütig bekannt. Doch auch wenn sie eher ruhige Katzen sind, wird es mit ihnen nie langweilig. Denn die verspielte Ragdoll ist sehr oft zu Späßen aufgelegt. Die Ragdoll ist freundlich, ausgeglichen, neugierig und anhänglich. Einem geliebten Menschen folgt sie auf Schritt und Tritt. Lange allein lassen dürfen Sie sie daher nicht. Bestenfalls hat sie auch einige Artgenossen um sich herum und auch mit Kindern kommt die Ragdoll gut zurecht.

Ragdoll Katze
Die Ragdoll will nicht lange alleine bleiben. © shutterstock.com/Fazymazy

7. Savannah Katze

Die Savannah Katze ist eine große, schlanke und anmutige Katze mit auffälligen großen dunklen Tupfen auf einem kontrastierenden Untergrund, wodurch sie ihrem wilden Ahnen, dem Serval (Afrikanische Wildkatze) sehr ähnelt. Die Savannah ist eine sehr temperamentvolle, aktive und selbstbewusste Rasse. Um glücklich zu sein benötigt sie ein großzügiges Lebensumfeld und viel Beschäftigung. Mindestens eine temperamentvolle Zweitkatze ist Pflicht, damit sich die intelligente und soziale Katze nicht langweilt. Außerdem benötigt die Savannah viel Platz mit Zugang in ein großzügig bemessenes Gehege oder einen ausbruchssicheren Garten. Für unkontrollierten Freilauf sind Savannah Katzen aber völlig ungeeignet, denn sie haben einen starken Jagdtrieb.

Savannah Katze
In der Savannah-Katze steckt eine echte Wildkatze! © Ксения Коломенская-stock.adobe.com

So haben Sie Ihren Liebling immer im Blick 

Damit Sie auch von unterwegs immer wissen, was Ihre Katze bei Ihnen zuhause treibt, finden Sie hier die beliebtesten Haustierüberwachungskameras:

8. Bengalkatze

Bengalen sind lebhafte und sehr selbstbewusste Katzen, dabei sehr clever und erfindungsreich. Sie lernen schnell und "sagen" auch, was Ihnen gefällt oder nicht, sie können sehr redewillig sein. Bengalen haben noch ihre natürlichen Instinkte. Sie klettern gerne und lieben das Wasser. Die Bengalen sind eine selbständige Rasse, fordern aber viel Aufmerksamkeit von ihrem Besitzer. Die Katze ist sehr verspielt und hat einen großen Bewegungsdrang. Diese Katzenrasse braucht daher unbedingt einen großen Kratzbaum in der Wohnung und viel Abwechslung. Auch ein gut abgesicherter, großer Balkon oder ein gesicherter Garten sind ratsam. Das kurze, seidige Fell der Bengalkatze ist nicht sehr pflegeaufwendig, sollte aber regelmäßig gebürstet werden, um Haarbällchen zu reduzieren.

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Bengalkatzen fordern viel Aufmerksamkeit. © kazanlena-stock.adobe.com

9. Heilige Birma

Die Heilige Birma ist anschmiegsam, relativ ruhig, gutmütig mit einem verspielten, heiteren und sehr sanften Naturell. Familienfreundlich und gesellig kommt sie auch mit Kindern oder einem netten Hund gut zurecht und fühlt sich auch solo wohl, wenn ihr genügend Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit geschenkt wird. Trotz ihres langen bis halblangen Fells ist die Heilige Birma ausgesprochen pflegeleicht. Denn sie hat nur wenig Unterwolle. Kamm und Bürste werden trotzdem regelmäßig gebraucht, vor allem zur Zeit des Fellwechsels.

Heilige Birma
Die Heilige Birma kommt auch mit Kindern und Hunden gut zurecht. © vadimborkin-stock.adobe.com

10. Hauskatze

Die Hauskatze gibt es in allen erdenklichen Variationen und Fellfarben. Was den Züchter von Edelkatzen nicht gerade froh stimmt, freut Fans der Hauskatze um so mehr: Denn jede Generation der Hauskatze überrascht mit ungeahntem Farbenreichtum. Und auch ihr Wesen lässt sich, anders als bei Rassekatzen, nicht vorhersehen. Doch eines haben Hauskatzen alle gemeinsam: Sie sind sehr bewegungsfreudig, unabhängig und lieben die Freiheit. Das Fell der Hauskatze ist in der Regel pflegeleicht. Ein gelegentliches Bürsten reicht meistens aus.

Hauskatze
Die Hauskatze gibt es in allen erdenklichen Varianten.© shutterstock.com / Anna Hoychuk

Welche Katze ist die Richtige?

Sie wollen sich eine Katze anschaffen und wissen nicht genau, welche? Tipps und Hilfestellung bei der Entscheidung finden Sie in unserem Artikel"Welche Katze passt zu mir?".

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