Dogdancing

Möchten Sie mehr Spaß beim Trainieren, oder waren andere Hundesportarten bisher nicht attraktiv genug für Sie? Dann versuchen Sie es mal mit Dogdancing - es wird Sie begeistern.

Dog Dance macht Spaß.
Beim Dogdancing ist Kreativität gefragt.© shuterstock.com/Lenkadan

Tanzpartner auf vier Pfoten

Dogdancing ist der perfekte Hundesport: Es hilft uns, unseren vierbeinigen Freund besser kennenzulernen, stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier, ist gleichzeitig Erziehung und phantasievoller Freizeitspaß - musikalische Untermalung inklusive.

Und man kann seine Mitmenschen mächtig beeindrucken: Bei keiner anderen Sportart geben Sie ein so harmonisches und elegantes Bild ab, wie wenn Sie sich gemeinsam zur Musik bewegen.

Der Hund liebt, was er tun soll

Viele Zuschauer vermuten harten Drill hinter der perfekten Vorstellung, doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Diese Sportart ermöglicht es dem Hundeführer auf die natürlichen Bewegungen und Veranlagungen seines Hundes Rücksicht zu nehmen. Dafür muss er seinen Hund nur genau beobachten: Das Tier zeigt im Alltag ganz genau, was es mag und was nicht. Die Bewegungen muss man dann gezielt benennen und trainieren. So wird zum Beispiel aus dem verschlafenen Strecken später eine gezielte Verbeugung. Auch Grundgehorsamsübungen wie das Bei-Fuß-Laufen können beim Dogdancing zu einem echten Vergnügen werden. Das funktioniert, solange der Halter Rücksicht auf die körperliche Beschaffenheit seines Tieres nimmt. Große Hunde können oft keinen Slalom zwischen den Beinen laufen, weil sie ihren Besitzer dabei umwerfen würden, für kleine Hunde kann der Sprung über den gesenkten Arm noch immer zu hoch sein. Das macht aber nichts: Das Dog-Dancing ist so variantenreich, dass für jeden Hund etwas dabei ist.

Passende Musik zum Hund

Hat der Vierbeiner ein gewisses Repertoire an Kunststücken und Bewegungen gelernt, kommt der schwierigste Teil der Ausbildung, die Choreografie. Hier kann und darf der Mensch "mogeln": Ist der Hund ein ruhiger Zeitgenosse, wählt man eben auch ein langsames Lied. Bei einem Jack-Russell darf es dann schon eher Techno sein. Damit alles genau passt, wird man aber nicht ohne Helfer auskommen. Wer einen entsprechenden Kurs belegt, hat natürlich auch genügend korrigierende Zuschauer. Wer mit seinem Hund alleine übt, sollte zumindest zwischendurch eine weitere Person um Feedback bitten. Notfalls tut's natürlich auch eine Videokamera oder ein großer Spiegel.

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