Die 10 besten Hunderassen für Outdoor-Freunde

Jeder Hund liebt Bewegung an der frischen Luft. Doch für Outdoor-Aktivitäten, wie Wanderungen sind einige Hunderassen besser geeignet als andere. Wir stellen Ihnen 10 Hunderassen vor, die ausgezeichnete Wanderbegleiter sind.

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© Stock.Adobe.com/Tommaso Lizzul

Als Hundehalter ist es sinnvoll einen Hundebegleiter zu wählen, der kompatible Veranlagungen und Bedürfnisse hat wie Sie. Wenn Sie eine aktive Person sind, die gerne wandert oder andere Aktivitäten und Sportarten an der frischen Luft unternimmt, gibt es Hunderassen, die besser zu Ihnen passen als andere. Diese 10 Hunderassen sind geeignete Begleiter für jegliche Outdoor-Aktivitäten, wenn Sie bereit sind Zeit in Training und Erziehung zu investieren.

Inhaltsübersicht

Hunde als Outdoor-Begleiter: Eigenschaften und Voraussetzungen

Als aktiver Hundehalter, der seinen Hund gerne an den eigenen Aktivitäten teilnehmen lässt, sollten Sie einen Hund wählen, der ein ähnliches Energielevel hat und die körperlichen Voraussetzungen für Ihre Unternehmungen besitzt. Viele Hunderassen eignen sich grundsätzlich zum Wandern mit Hund, müssen aber auch von Ihnen angemessen trainiert und erzogen werden.

Damit Sie und Ihr Hund sicher Wanderungen und Ausflüge unternehmen können, sollten diese Anforderungen erfüllt sein:

  • Erziehung und Training: Ein Hund als Wanderbegleiter muss gehorsam sein und Ihren Anweisungen folgen. Grundlegende Befehle wie „Hier“, „Sitz“ und „Bleib“ müssen dafür problemlos funktionieren.
  • Gute Sozialisierung: Eine Begegnung mit anderen Menschen und Hunden bleit bei Outdoor-Aktivitäten nicht aus, besonders auf belebten Wanderwegen. Der Hund muss so gut sozialisiert sein, dass er anderen gegenüber freundlich ist und sich in verschiedenen Umgebungen wohlfühlt.
  • Ausdauer: Ihr Hund sollte über ausreichend Ausdauer verfügen, um längere Wanderungen zu bewältigen. Einige Rassen sind besser für lange Strecken geeignet als andere.
  • Gesundheit: Es wichtig, dass ihr Hund gesund und in der körperlichen Verfassung ist, um die körperliche Anstrengung zu meistern. Regelmäßige Tierarztuntersuchungen sind wichtig, um dies sicherzustellen.
  • Verträglichkeit mit Ausrüstung und gutes Verhalten an der Leine: Beim Wandern kann es notwendig sein, dass Ihr Hund ein bestimmtes Geschirr tragen muss. Daran sollte er gewöhnt werden. Auch ständiges Ziehen oder Verheddern der Leine macht das Wandern für Sie unangenehm.
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Die richtige Ausrüstung für Outdoor-Aktivitäten mit Hund

Um eine sichere Wanderung für Ihren und und Sie zu garantieren, benötigen Sie die richtige Ausrüstung für das Wandern mit Hund. Wir haben für Sie einige Artikel zusammengestellt, die ein Hund als Outdoor-Begleiter benötigt.

Geschirr

Ein hochwertiges Geschirr ist essentiell für einen Hund als Outdoorbegleiter. Achten Sie dabei darauf, dass es Ihrem Hund gut passt und er sich darin wohlfühlt.

Das Geschirr von rabbitgoo bietet alles nötige, was ein gutes Geschirr mit sich bringen muss. Es ist atmungsaktiv, sodass der Hund nicht zu stark darunter schwitzt. Bei diesem Brustgeschirr kann sich der Ziehdruck über den gesamten Hundekörper verteilen, würgt den Hund nicht und ist aufgrund zusätzlicher Polsterung bequem für den Hund. Reflektoren am Geschirr sind außerdem hilfreich, um den Hund auch bei Dämmerung noch gut sehen zu können.

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Brustgeschirr von rabbitgoo

23,99€

Hundeleine

Auch bei Hundeleinen gibt es einige Modelle, die sich speziell für sportliche Outdoor-Aktivitäten eignen. Für Joggen, Wandern und andere Aktivitäten ist es sinnvoll, dass Sie die Hände frei haben.

Die Leine von SparklyPets hat einen verstellbaren Bauchgurt, sodass Sie die Leine nicht in der Hand halten müssen. Mit zwei Edelstahlklammern wird die Zugkraft des Hundes gleichmäßig auf beide Gürtelseiten verteilt und die Leine mit Zugdämpfung gibt nach, wenn der hund zieht. Ein zusätzlicher Griff ermöglicht es schnell von handgehaltener auf freihändige Leine umzusteigen, sodass Sie vollständige Kontrolle über Ihren Hund haben können.

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Hundeleine mit Bauchgurt von SparklyPets

25,95€

Hundetrinkflasche

Während sportlicher Betätigung an der frischen Luft ist es sehr wichtig, dass der Hund ausreichen Wasser zu sich nimmt. Dafür gibt es viele gute Hundetrinkflaschen, die es möglichst komfortabel für Ihren Hund machen.

Die Hundetrinkflasche von pecute besteht aus organischem Silikon, ist langlebig und kann je nach Bedarf in der Füllmenge gewählt werden. Sie besitzt eine integrierte Wasserschale, die einfach umgeklappt werden kann, sodass möglichst viel Platz gespart werden kann.

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Trinkflasche von Pecute

13,99 €

Hundenapf

Je nachdem wie lange Sie unterwegs sind, kann es auch notwendig sein, dass der Hund wieder Futter bekommt. Dafür ist ein platzsparender Futternapf nötig, damit Sie nicht zu viel Gepäck mit sich tragen müssen. Er kann außerdem eine Hundetrinkflasche ersetzen.

Der faltbare Reisenapf von Ohmo ist dafür eine ideale Wahl. Er ist leicht, platzsparend und lässt sich mit einem Karabiner auch einfach an eine Leine oder einen Rucksack hängen.

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Faltbarer Hundenapf von Ohmo

8,99€

Parasitenschutz

Bei Outdoor-Aktivitäten kann es passieren, dass der Hund mit Zecken, Milben oder anderen Parasiten in Kontakt kommt. Parasiten beim Hund sollten ernst genommen werden, weshalb Sie Ihn vor Wanderungen oder anderen Outdoor-Aktivitäten schützen sollten.

Das Spot-On von Frontline schützt bei regelmäßiger Anwendung effektiv vor Parasiten und ist ganz leicht anzuwenden.

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Spot-On gegen Parasiten von Frontline

29,66€

Hundedecke

Beim Camping oder längeren Wanderungen, wenn Sie mehrere Pausen oder möglicherweise sogar eine Übernachtung einlegen ist auch eine Hundedecke notwendig. Dafür gibt es spezielle Hundedecken für outdoor.

Die Hundedecke von OneTigris mit Baumwollfüllung kann platzsparend zusammengerollt werden. Sie ist außerdem isolierend, weshalb sie auch bei kalten Fußböden einen warmen und bequemen Liege-/Schlafplatz für den Hund darstellt.

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Reise-Hundedecke von OneTigris

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Die 10 besten Hunderassen für Outdoor-Aktivitäten

Diese 10 Hunderassen sind Energiebündel, die Bewegung in der Natur lieben und sich deshalb besonders gut als Begleiter für Outdoor-Aktivitäten eignen.

1. Border Collie

Der Border Collie eignet sich aufgrund seiner außergewöhnlichen Energie, Ausdauer und Intelligenz hervorragend für Outdoor-Aktivitäten, wie Wandern. Diese Hunderasse kann lange Strecken bewältigen, ist leicht trainierbar und reagiert gut auf Anweisungen, was für Wanderungen in unterschiedlichem Gelände von Vorteil ist.

Ihre Gehorsamkeit und Sozialverträglichkeit machen sie zu angenehmen Begleitern auf Wanderungen, während ihre anpassungsfähige Natur es ermöglicht, sich verschiedenen Bedingungen anzupassen. Die Arbeits- und Herdeninstinkte der Border Collies tragen ebenfalls dazu bei, dass sie zuverlässige und rücksichtsvolle Wanderbegleiter sind. 

Sie müssen sich allerdings darauf gefasst darauf machen, dass der Border Collie auch an Tagen, an denen Sie nicht auf Wanderung gehen, viel Bewegung und geistige Stimulation benötigt, um glücklich und gesund zu bleiben.

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2. Rhodesian Ridgeback

Rhodesian Ridgebacks wurden von afrikanischen Löwenjägern bekannt gemacht. Die Stärke und Agilität, die für diese Aufgaben nötig war, können sie beim Wandern und Bergsteigen anwenden. So sind sie in der Lage lange Strecken zu bewältigen und können auch in anspruchsvollem Gelände gut zurechtzukommen.

Die Hunde der Rasse sind bekannt für ihre Unabhängigkeit und Selbstsicherheit, weshalb sie oft weniger Anleitung benötigen und sich gut eigenständig in freier Natur bewegen können.

Obwohl Rhodesian Ridgebacks gute Wanderbegleiter sein können, ist es wichtig zu beachten, dass sie bereits vom Welpenalter an sozialisiert werden müssen und Obedience Training absolvieren müssen, um ihre eigenständige Art und Stärke in den Griff zu bekommen.

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3. Australian Shepherd

Der Australian Shepherdgehört zu den Hunderassen mit hohem Energielevel und ist ein agiler Begleiter, der es liebt draußen unterwegs zu sein. Hunde der Rasse sind mit ihrer scheinbar endlosen Energie bereit, weite Strecken zu bewältigen und sind leicht zu trainieren, was sie zu idealen Begleitern für Wanderungen macht.

Ein Austrailian Shepherd baut eine starke Bindung zu seinem Besitzer auf und ist gehorsam, was es leichter macht ihn gut unter Kontrolle zu halten, selbst in anspruchsvollem Gelände oder in der Nähe von Wildtieren. Sie sind in der Regel sozialverträglich und freundlich gegenüber anderen Hunden und Menschen, was das Wandern in Gruppen oder auf beliebten Wanderwegen erleichtert. 

Ihr natürlicher Instinkt zur Arbeit und ihr Wunsch, Aufgaben zu erledigen, macht die Hunde zu zuverlässigen Wanderbegleitern. Wie sein Cousin der Border Collie muss auch der Border Collie an jedem Tag ausreichend körperlich und geistig gefordert werden.

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4. Siberian Husky

Siberian Huskys sind von Natur aus energiegeladen und unternehmungslustig. Sie besitzen eine einzigartige Persönlichkeit, sind unabhängig, verspielt und verblüffend klug. Sein Energielevel macht den SIberian Husky zu einem unermüdlichen Wanderkameraden, der sich gern auf ein Abenteuer einlässt und mit Ihnen neue Orte erkundet.

Ursprünglich in Nordostasien gezüchtet, ist der Siberian Husky von Natur aus kälteresistent und fühlt sich auf verschneiten Berggipfeln und bei kühlen Temperaturen auf Wanderungen richtig wohl.

Zu beachten ist allerdings die Unabhängigkeit der Hunde und dass sie manchmal ihren eigenen Kopf haben können. Daher ist eine konsequente Erziehung und ein sicherer Rückruf wichtig, um sicherzustellen, dass sie unter Kontrolle bleiben. Lassen Sie Ihren Husky vorsichtshalber zunächst an der Leine, bis sie eine verlässliche Bindung mit ihm haben.

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5. Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist eine schweizerische Arbeitsrasse, die in den Alpen heimisch ist. Er fühlt sich daher hauptsächlich im Freien und vor allem bei kühleren Temperaturen wohl. Mit ihrem wolligen Fell sind sie mit Hitze nicht gut verträglich, weshalb sie für Wanderungen an warmen Sommertagen nicht so gut geeignet sind.

Der Berner Sennenhund ist wachsam, geduldig und gutmütig, was ihn zu einem treuen und angenehmen Begleiter auf Wanderungen macht. Seine Sozialverträglichkeit macht auch Wandern in Gruppen oder auf belebten Wegen unproblematisch.

Genetisch bedingt können bei dieser Rasse aber Gesundheitsprobleme, wie eine Ellenbogen- oder Hüftdysplasie oder eine Magendrehung auftreten. Eine Untersuchung beim Tierarzt ist deshalb ratsam, wenn sie eine anstrengende Wanderung in Planung haben.

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6. Labrador Retriever

Labrador Retriever sind entspannte Wanderbegleiter, die sehr anpassungsfähig sind. Sie können sowohl Kälte als auch Hitze tolerieren und sich an verschiedene Wanderbedingungen anpassen, sei es auf flachem Gelände oder in bergigem Terrain.

Labradore haben wasserabweisendes Fell und lieben Wasser. Sie begleiten Sie also auch liebend gern auf eine erfrischende Abkühlung in einem Bergsee oder Fluss. Auch für Wassersportarten sind sie geeiget.

Ein Labrador Retriever ist meist leicht zu trainieren und gehorsam, weshalb es nicht allzu schwer sein sollte ihn auf Wanderungen zu kontrollieren. 

Wenn ein Labrador allerdings nicht ausreichend Bewegung bekommt und nicht ausgelastet ist, kann es sein, dass seine zerstörerische Seite zum Vorschein kommt.

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7. Jack Russel Terrier

Der Jack Russel Terrier ist die perfekte Wahl, wenn Sie keinen großen Hund wollen, aber trotzdem einen energiegeladenen Wanderbegleiter suchen. Obwohl er klein ist, steckt er voller Energie, Antrieb und Intelligenz. Diese Rasse hat die Persönlichkeit eines großen Hundes in einem kompakten Körper. 

Ursprünglich wurde der Jack Russell für die Jagd auf Schädlinge gezüchtet, weshalb er einen starken Jagdinstinkt hat. Lange Wanderungen sind daher wie ein Traum für diese Rasse, da sie ihre natürliche Neigung zur Bewegung und zum Erkunden erfüllen. Ein Jack Russel Terrier ist ist entschlossen und äußerst intelligent, weshalb Sie gut mit ihm trainieren können. 

Damit sich der Jack Russel Terrier wohlfühlt und ausgeglichen bleibt, benötigt er jedoch sowohl geistige als auch körperliche Herausforderungen. Wenn er nicht ausreichend ausgelastet wird, kann er destruktives Verhalten entwickeln.

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8. Treeing Walker Coonhound

Treeing Walker Coonhounds zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Agilität aus, die es ihnen ermöglicht, sich mühelos in anspruchsvollem Gelände zu bewegen und sich auch in schwierigen Wanderbedingungen zurechtzufinden. Ihr athletischer Körperbau und ihre Kletterfähigkeiten machen sie zu idealen Begleitern auf Wanderwegen, die möglicherweise steil oder unwegsam sind.

Diese Rasse gehört zur Kategorie der Hounds, was bedeutet, dass sie ein ausgeprägtes Jagdverhalten haben und ein scharfes Auge für Beute besitzen. Das macht sie zu aufmerksamen Wanderbegleitern, bedeutet aber auch, dass Sie sicherstellen müssen, dass Sie ihn unter Kontrolle haben.

Aufgrund ihres starken Jagdinstinkts und ihrer Neigung, Beute zu verfolgen, sollte ein Treeing Walker Coonhound anfangs an der Leine gehalten werden sollte. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie sich in Gebieten mit Eichhörnchen, Vögeln und anderen Wildtieren befinden.

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9. Viszla

Vizlas entwickelt oft eine enge Bindung zu ihren Besitzern und sind bekannt für ihre Loyalität. Sie lieben es, Aufgaben zu erledigen und sind äußerst intelligent, was bedeutet, dass sie während des Wanderns aktiv und aufmerksam sind.

Sie schätzen die Freiheit, draußen zu sein, lieben es zu Rennen und können problemlos auf Wanderungen und Trailruns mitgenommen werden. Die Intelligenz der Vizslas macht sie leicht trainierbar, was während des Wanderns von großem Vorteil ist. Es ermöglicht Ihnen, sie sicher unter Kontrolle zu halten und sie auf verschiedene Situationen vorzubereiten. 

Diese Hunde benötigen jedoch kontinuierliches Training mit positiver Verstärkung und geistige Anregung, da sie sonst schnell gelangweilt sind und destruktives Verhalten entwickeln.

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10. Pudel

Pudel sind sehr vielseitig und anpassungsfähig. Sie sind Wasserratten, die ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden und sind äußerst intelligente und robuste Hunde

Diese Rasse gibt es in drei Größen: Standard, Zwerg und Toy. Die kleinste Variante, Toy, besitzt nicht die Ausdauer für lange Wanderungen, aber der Zwergenpudel kann etwa 5 Meilen oder so bewältigen, während der Standardpudel diese Strecke leicht verdoppeln kann. Pudel lieben ausgedehnte Spaziergänge und sind bestrebt, ihren Menschen zu gefallen. Sie können die Wahl ihres Pudels also an ihrem Vorhaben bei Aktivität orientieren.

Auch bezüglich der Wetterbedingungensind Pudel flexibel. Bei ausreichender Pflege kann das lange Fell des Pudels ihn vor kühleren Temperaturen schützen. Andererseits können Sie einem Pudel im Sommer für Wanderungen das Fell kürzen, um ihn vor Überhitzung zu schützen.

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Bedenken Sie, dass jeder Hund unabhängig von seiner Rasse individuelle Bedürfnisse hat. Gehen Sie deshalb auf Ihren Hund ein und überfordern Sie ihn nicht. Erziehung, Training und Sozialisation spielen eine große Rolle bei der Entwicklung eines guten Wanderbegleiters.
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Diese Hunde sind nicht geeignet für Wandern & Co

Obwohl die meisten Hunde Bewegung an der frischen Luft lieben, sollten einige Hunde von Wanderungen ferngehalten werden. Diese Entscheidung hängt nicht von der Rasse ab, sondern von Alter des Hundes, dem körperlichem Zustand und den Wetterbedingungen am vorgesehenen Ort der Outdoor-Aktivität. 

Sehr junge Welpen sollten keine langen Wanderungen unternehmen, da ihre Knochen und Gelenke noch entwickelt werden. Ältere Hunde, insbesondere solche mit Altersbeschwerden wie Arthritis oder Gelenkproblemen, können ebenfalls nicht mehr für anspruchsvolle Wanderungen geeignet sein.

Auch bei brachycephalen Hunden sollten anstrengende, körperliche Aktivität vermeiden, da ihr Atmungssystem dazu neigt, zu überhitzen. Für lange Wanderungen sind sie deshalb nicht geeignet. Dazu zählen Rassen wie der Mops, Boxer oder die Bulldogge.

Wenn Sie in kälteren Temperaturen unterwegs sind, kann ein Hund mit dichtem, warmem Fell wie der Siberian Husky oder ein Berner Sennenhund die Kälte besser vertragen, als ein kurzhaariger Hund mit nur einer Haarschicht. Hunde wie Greyhounds, Whippets und Chihuahuas können deshalb in kalten Temperaturen möglicherweise nicht lange durchhalten. Dafür ist dichtes Fell für Wanderungen an warmen Sommertagen hinderlich.

Bei extremen Wetterbedingungen wie starker Hitze oder Kälte sollten Sie Ihren Hund nicht auf Wanderungen mitnehmen.
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Hunderassen für Outdoor-Aktivitäten: Weitere Hinweise und Informationen

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