Die 10 sportlichsten Hunde der Welt: Diese Rassen passen zu sportlichen Menschen

Welche Hunde die sportlichsten der Welt sind und wie viel Auslauf sie täglich brauchen, erfahren Sie hier.

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Diese Rassen gehören zu den sportlichsten der Welt. © stock.adobe.com/ksuksa

Sind Sie selbst sehr aktiv, sollten Sie auch einen sportlichen Hund wählen. Wie aktiv und sportlich ein Hund ist, hängt von diesen Faktoren ab:

  • Alter: Junge Hunde sind meist agiler und sportlicher.
  • Gesundheitszustand: Kranke Hunde müssen ruhen. Chronische Krankheiten oder Gelenkprobleme (wie Arthrose) machen den Hund weniger sportlich.
  • Fitness: Hunde, die regelmäßig laufen und körperlich trainiert werden, sind auch sportlicher.

Auch der Körperbau entscheidet darüber, wie sportlich ein Hund wirklich ist. Und das hängt eng mit der Hunderasse und ihren äußerlichen Merkmalen zusammen.

Welche Hunde die sportlichsten der Welt sind und wie viel Bewegung sie wirklich brauchen, erfahren Sie hier. Außerdem verraten wir Ihnen, welche Hunde am unsportlichsten sind.

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zu sportlichen Hunden finden Sie hier.

Hunde, die eine sehr hohe körperliche Ausdauer haben, sind beispielsweise Huskys. Aber auch der Weimaraner oder der Australian Cattle Dog können lange Strecken laufen.

Es gibt Hundesportarten, für die eigentlich jeder Hund geeignet ist. Dazu gehören Obedience oder Mantrailing. Welcher Hund für Sie geeignet ist, hängt von der Sportart ab, die Sie betreiben wollen.

Hier einige Beispiele für Hunde, die für den Hundesport geeignet sind:

Border Collie: Leistungshüten
Jack Russell Terrier:Dog Dance
Siberian Husky: Zughundesport
Australian Shepherd: Agility

Natürlich passen zu jeder Hunderasse mehrere Sportarten und zu einer Sportart mehrere Hunderassen.

Welche Hunderasseam meisten Bewegung braucht, ist nicht einfach zu beantworten. Hunde, die mittelgroß sind und eine schlanke Statur haben, brauchen aber im Schnitt die meiste Bewegung.

Die Größe sagt aber nicht immer zuverlässig aus, wie sportlich ein Hund ist: Ein kleiner Jack Russell Terrier braucht beispielsweise sehr viel Bewegung. Sehr schwere Hunde sind meist etwas gemütlicher.

Inhaltsübersicht

Die 10 sportlichsten Hunde der Welt

Die sportlichsten Hunde bringen die ideale Veranlagung mit, lange Strecken zu laufen. Sie haben einen muskulösen Körperbau, aber auch eine schlanke Statur. Welche Hunde die wohl sportlichsten der Welt sind, erfahren Sie hier.

Platz 10: Dalmatiner sind für den Sport geeignet

Der Dalmatiner ist nicht nur sensibel, neugierig und selbstständig. Er strotzt auch vor Energie und Tatendrang. Wer sich für einen solchen Hund entscheidet, muss ihm sehr viel Auslauf ermöglichen. Aufgrund seines schlanken Körperbaus eignet sich der Dalmatiner ideal zum Joggen oder dazu, neben dem Fahrrad laufen.

Allerdings gibt es Hunde, die noch aktiver sind. Deswegen landet der Dalmatiner auf den zehnten Platz der sportlichsten Hunde der Welt.

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Dalmatiner bewegen sich sehr gerne.© stock.adobe.com/Meghan

Platz 9: Australian Cattle Dogs sind sehr sportlich

Robust und ausdauernd ist der Australian Cattle Dog. Zum Hüte- und Treibhund gezüchtet, bringt er einen sehr hohen Bewegungsdrang mit. Australian Cattle Dogs sind sehr arbeitswillig und brauchen neben der körperlichen Auslastung auch dringend kognitive Aufgaben.

Ein Australian Cattle Dog ist flink, aufmerksam und wachsam. Doch es gibt Hunde, die noch aktiver und sportlicher sind.

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Australian Cattle Dogs sind sehr sportlich.© stock.adobe.com/Екатерина Кобальнова

Platz 8: Jack Russell Terrier strotzen vor Energie

Wenn es um sportliche Hunde geht, darf der Jack Russell Terrier nicht fehlen! Denn er ist ein echtes Energiebündel. Er will sich bewegen, hat eine sehr hohe jagdliche Motivation und ist unfassbar mutig. Das hat auch Sinn: Früher begleitete diese Rasse Jäger stundenlang bei der Jagd.

Der Jack Russell Terrier ist zwar klein, aber er liebt die Action. Wer sich für einen solchen Hund entscheidet, muss ihn immer körperlich auslasten können. Zwar ist er unfassbar aktiv, es gibt aber Hunde, die aufgrund ihres Körperbaus noch sportlicher sind.

Trotz seiner geringen Größe ist der Jack Russell Terrier absolut kein Anfängerhund! Für Menschen mit wenig Hundeerfahrung eignen sich andere Rassen viel besser.
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Jack Russell Terrier lieben Action.© stock.adobe.com/fabianainsolda

Platz 7: Australian Shepherds sind sehr aktiv

Aufmerksam, lebhaft und schlau: Australian Shepherds sind sehr anspruchsvolle Hunde. Nur, wer selbst sportlich ist, viel Feingefühl und Hundeverstand mitbringt, ist für diese Rasse geeignet.

Tägliche Fahrradtouren oder sehr lange Spaziergänge (am liebsten mit Denkaufgaben) sind genau das Richtige für den Australian Shepherd. Neben der körperlichen Arbeit möchte auch dieser Hund geistig gefördert werden.

Aber Achtung: Auch einen Australian Shepherd muss mal zur Ruhe kommen. Ein zu großer Leistungsdruck stresst die sensible Rasse sehr. Es gibt andere Hunde, die noch sportlicher sind.

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Australian Shepherds sind nur was für aktive Menschen. © stock.adobe.com/inkevalentin

Platz 6: Der Malinois ist ein sportlicher Hund

Der Malinois ist ein echtes Arbeitstier, das unfassbar viel Ausdauer mitbringt. Er ist der ideale Hund für sportlich ambitionierte Menschen, die sich genauso gern bewegen wie er. Der Malinois (oder belgische Schäferhund) ist groß, schlank und muskulös. Damit bringt er die idealen Voraussetzungen für einen Sporthund mit und ist nicht so schwerfällig wie der Deutsche Schäferhund.

Malinois wollen sich aber nicht nur viel bewegen: Der angeborene Schutzwillen und die hohe Wachsamkeit sollten sie auch als Wachhund ausleben dürfen. Außerdem muss diese Rasse geistig gefördert werden. Auf Unterforderung reagieren diese Hunde häufig mit Aggressivität.

Wir verraten, welche Hunderassen noch besser für den Sport geeignet sind.

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Der Malinois gehört zu den sportlichsten Hunden der Welt.© stock.adobe.com/Nadine Haase

Platz 5: Border Collies als echte Sporthunde

Border Collies sind echte Sportskanonen. Sie können sich beim Hundesport (beispielsweise Agility) verausgaben. Da sie zu den intelligentesten Hunderassen der Welt gehören, müssen sie auch unbedingt entsprechend gefördert werden.

Der Border Collie hat einen sehr muskulösen Körperbau, der ihn sehr sportlich macht. Aber auch diese Rasse muss unbedingt mal zur Ruhe kommen dürfen. Es gibt Hunde, die noch sportlicher sind als er.

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Wer einen aktiven Hund möchte, kann den Border Collie wählen. © stock.adobe.com/Rita Kochmarjova

Platz 4: Der Magyar Vizsla ist nur für sportliche Menschen geeignet

Der Magyar Vizsla (oder kurzhaariger, ungarischer Vorstehhund) ist nur für Menschen geeignet, die ihm körperlich gewachsen sind. Denn der Vizsla braucht sehr viel Bewegung. Als Arbeitstier braucht er auch dringend eine sinnvolle Aufgabe.

Weil der Magyar Vizsla einen schlanken und eleganten Körperbau hat, ist er sehr beliebt. Wer sich einen solchen Hund ins Haus holt, sollte aber gewarnt sein: Dieser Hund hat eine große Ausdauer und nimmt mit seinem Bewegungsdrang die gesamte Freizeit seines Besitzers ein. Sportlich, ausdauernd, anspruchsvoll – das ist der Magyar Vizsla.

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Schön und sehr aktiv – der Vizsla ist ein anspruchsvoller Hund.© stock.adobe.com/Rita Kochmarjova

Platz 3: Weimaraner sind sehr sportlich

Legen Sie sich einen Weimaraner nur zu, wenn Sie sich über diese Rasse ausführlich informiert haben. Das gilt für jede Rasse – allerdings gilt der Weimaraner (wie auch der Magyar Vizsla) aufgrund seines eleganten Aussehens als Modehund. Viele neigen dazu, sich diese Rasse unüberlegt anzuschaffen.

Sie können diesem sportlichen Hund nur gerecht werden, wenn

  • Sie Jäger sind
  • Sie im Hundesport aktiv sind/ sein werden
  • selbst sehr körperlich aktiv sind

Der Weimaraner ist im höchsten Maße arbeitswillig und bewegungsfreudig. Der sportliche Hund ist der perfekte Partner für aktive Menschen. Wer allerdings bei Regenwetter lieber auf der Couch bleibt oder keinen Sport macht, ist nicht für den Weimaraner geeignet. Doch es gibt noch größere Sportskanonen in der Hundewelt.

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Der Weimaraner braucht extrem viel Bewegung und Beschäftigung.© stock.adobe.com/doda

Platz 2: Windhunde gehören zu den sportlichsten Hunden

Windhunde sind echte Spitzensportler. Sie sind unfassbar schnell – der Greyhound schafft es beispielsweise auf eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometer pro Stunde. Nach dem Geparden ist der Greyhound damit das zweitschnellste an Land lebende Säugetier.

Es gibt viele weitere Windhunde-Rassen. Sie alle bringen ideale körperliche Voraussetzungen mit, die sie zu sehr sportlichen Hunden machen:

Doch Windhunde sind zwar die schnellsten Hunde, doch sehr ausdauernd sind sie nicht unbedingt. Es gibt eine Hunderasse, die aufgrund ihrer enormen Ausdauer wohl noch sportlicher ist.

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Der Greyhound ist der schnellste Hund der Welt.© stock.adobe.com/doda

Platz 1: Der Siberian Husky ist der sportlichste Hund der Welt

Dass der Siberian Husky zu den sportlichsten Hunden der Welt zählt, dürfte niemanden überraschen. Diese Rasse ist aufgrund ihres muskulösen Körperbaus und unfassbaren Ausdauer für die meisten körperlich anstrengenden Hundesportarten absolut geeignet.

Hundesportarten, für die sich der aktive Husky eignet, sind beispielsweise:

  • Wagenrennen
  • Skijöring
  • am Fahrrad mitlaufen
  • Agility
  • Flyball
  • Trike oder Joggen begleiten
  • Zughundesport

Der Husky braucht sehr viel Bewegung, um glücklich zu sein. Er bringt alle Voraussetzungen mit, die ihn zu einem Hochleistungssportler machen.

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Der Siberian Husky ist der vermutlich sportlichste Hund der Welt. © stock.adobe.com/Grigory Bruev

5 Hunde, die nicht für den Sport geeignet sind

Suchen Sie einen sportlichen Hund, der mit Ihnen joggen geht oder neben dem Rad läuft, sollten Sie diese Hunderassen besser nicht wählen. Denn aufgrund ihres Körperbaus sind sie sehr unsportlich.

Platz 5: Der Dackel ist nicht zum Joggen gemacht

Dackel haben sehr kurze Beine und einen langen Rücken. Deshalb sind sie nicht für lange Laufstrecken geeignet. Diese Rasse liegt es dagegen zu schnuppern, zu graben und zu apportieren. Sehr sportlich sind sie aber nicht.

Die kurzen Beine und der lange Rücken führen beim Dackel häufig zu Bandscheibenvorfällen oder zur sogenannten Dackellähme. Die richtige Art und das richtige Maß an Bewegung ist für den Dackel sehr wichtig, damit er nicht krank wird. Andere Rassen sind noch deutlich unsportlicher als der Dackel.

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Mit seinen kurzen Beinen ist der Dackel kein Dauerläufer. © stock.adobe.com/Olha

Platz 4: Der Chow Chow ist kein sportlicher Hund

Der Chow Chow belegt den ersten Platz der gemütlichsten Hunderassen der Welt. Laut einer Auswertung der Nachrichtenseite „Business Insider“ bewegen sich Chow Chows im Schnitt nur 43 Minuten am Tag – die restliche Zeit ruhen sie.

Zwar ist der Chow Chow schwerfällig, allerdings hätte er gute körperliche Voraussetzungen dafür, sich mehr zu bewegen. Allerdings ist ihm ausgiebiges Rumschnüffeln wichtiger als herumzutoben. Der Chow Chow landet deshalb auf dem vierten Platz der unsportlichsten Hunde der Welt.

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Der Chow Chow ist ein sehr gemütlicher Hund.© stock.adobe.com/annaav

Platz 3: Französische Bulldoggen sind keine Sporthunde

Die Französische Bulldogge (auch Frenchie genannt) ist ein Hund, der genauso gerne tobt wie faulenzt. Allerdings macht der Körperbau der Französischen Bulldogge Sport fast unmöglich.

Französische Bulldoggen haben oft einen krankhaft verformten Schädel: die Augen sind viel zu groß, die Nase zu kurz, der Gaumen zu breit. Diese Kurzköpfigkeit (auch Brachyzephales Syndrom) führt zu vielen gesundheitlichen Problemen:

  • Atemprobleme führen zu Sauerstoffmangel, Erstickungsanfällen oder Kreislaufzusammenbrüche.
  • Hunde können mit der kurzen Nase viel schlechter abkühlen (Gefahr eines Hitzschlags).
  • Hautfalten-Dermatitis

Französische Bulldoggen leiden häufig unter noch vielen weiteren Erbkrankheiten, wie Epilepsie oder Ohrenentzündungen. Da die Hunde häufig nur schlecht Luft bekommen, sind sie nicht für den Sport geeignet.

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Französische Bulldoggen dösen meist lieber. © stock.adobe.com/Jana Behr

Platz 2: Der Mops ist kein sportlicher Hund

Aktiv ja, sportlich nein – der Mops strotzt zwar vor Lebenslust und Tatendrang. Aber für lange Laufstrecken ist der Mops absolut ungeeignet. Er leidet (wie die Französische Bulldogge) an der Kurzköpfigkeit, auch Brachyzephales Syndrom genannt.

Die damit verbundenen Atemprobleme machen es unmöglich für den Mops, längere Strecken zu laufen. Er kommt mit dem Atmen nicht hinterher. Deswegen ist der Mops zwar ein sehr aktiver, aber ein überaus unsportlicher Hund.

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Lange Strecken kann der Mops mit seiner kurzen Nase nicht laufen.© stock.adobe.com/Ruslan Ivantsov

Platz 1: Englische Bulldoggen sind die unsportlichsten Hunde der Welt

Englische Bulldoggen haben häufig immense Atemprobleme, was sie zu den unsportlichsten Hunden der Welt macht. Auch vom Charakter her sind diese Hunde sehr gemütlich. Man muss sie zur Bewegung regelrecht animieren, damit sie nicht übergewichtig werden.

Für Englische Bulldoggen scheint jede Form der Bewegung anstrengend zu sein. Aufgrund ihres Körperbaus kann man ihnen das auch kaum verübeln. Sie gelten als sehr gemütlich und belegen in unserem Ranking den ersten Platz der unsportlichsten Hunde der Welt.

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Die Englische Bulldogge ist der wohl unsportlichste Hund der Welt.© stock.adobe.com/ltummy

Die sportlichsten Hunderassen der Welt – welcher passt zu mir?

Suchen Sie einen sportlichen Hund, der Sie beim Joggen begleitet, lange Bergtouren mitmacht oder neben dem Fahrrad läuft? Dann wissen Sie jetzt, welche Hunderassen sich dafür eignen. Aber nicht nur der Bewegungsdrang entscheidet darüber, welche Hunderasse wirklich zu Ihnen passt.

Neben der Sportlichkeit spielen Erziehbarkeit, Pflegeaufwand, das Arbeitsbedürfnis und auch die Menschenbezogenheit eine ganz entscheidende Rolle. Wählen Sie nur einen sportlichen Hund, der auch diese Kriterien nach Ihren Vorstellungen erfüllt.

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